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SRF-Nati-Experte zieht Bilanz Huggel: «Eine Blutauffrischung ist nötig»

Das Achtelfinal-Aus der Nati hinterlässt viele Fragen. SRF-Experte Benjamin Huggel versucht die Geschehnisse einzuordnen.

Legende: Video Huggel: «Nati brachte nötige Mentalität nicht auf» abspielen. Laufzeit 02:42 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 04.07.2018.

Benjamin Huggel war in den vergangenen Wochen als SRF-Experte hautnah an der Nati dran. Nach der enttäuschenden 0:1-Niederlage im WM-Achtelfinal gegen Schweden nimmt Huggel zu folgenden Punkten Stellung:

Gesamtbilanz

  • «Die Nati hat ihr eigenes Ziel nicht erreicht. Trotz allem ist die Achtelfinal-Quali auch ein Erfolg.»
  • «Gegen Schweden hat die Schweiz nicht das gezeigt, was sie kann. Das ist nicht zufriedenstellend. Daher kann man nur ein durchzogenes Fazit ziehen.»

Was fehlte gegen Schweden?

  • «Die Leidenschaft, das Feuer, die Emotionen.»
  • «Im Angriff fehlte das Tempo. Das Flügelspiel wurde zu wenig konsequent praktiziert. Deshalb kam es nur zu sehr wenigen Schweizer Torchancen.»

Fehlende Mentalität und Qualität

  • «Das Feuer, das z.B. im Spiel zwischen Kolumbien und England zu spüren war, fehlte bei der Schweiz. Mental hat die Nati nicht das abgerufen, was für einen WM-Achtelfinal nötig gewesen wäre.»
  • «Die Schweizer leisteten sich viele einfache Abspielfehler. Das wird auf diesem Niveau bestraft.»

Achtelfinal als Grenze für die Schweiz

  • «Mit einer besseren Leistung wäre der Viertelfinal klar möglich gewesen. Die Schweiz muss sich an der eigenen Nase nehmen. Aber das Achtelfinal-Aus gegen die Schweden ist nicht das Ende dieser Nationalmannschaft.»

Zukunft der Nati

  • «Es braucht eine Blutauffrischung. Diese Mannschaft ist schon seit 2 Jahren fast identisch besetzt. Es ist wichtig, dass jetzt auch neue Spieler eine Chance bekommen. So werden die Rollen im Team aufgefrischt.»

Sendebezug: laufende WM-Berichterstattung auf SRF zwei

36 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Bellwald (BruBell)
    Ihr habt ja alle Recht beim kommentieren. Nur mir gefällt der Vergleich "wir haben unsere Grenzen" besser. Xhaka bei Arsenal nur Durchschnitt. Shaqiri mit Stoke abgestiegen, also auch nicht viel bewegt und Marktwert verloren und die anderen Goalgetter verletz oder auf der Bank. Mit diesem Potential und dieser Qualität kannst du auf der Weltbühne keinen Blumentopf gewinnen. Wenn dann noch der Kopf nicht mitspielen will, ausser einigen Ausnahmen, dann sind uns halt eben Grenzen gesetzt.
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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Da muss der Frust über die Nichtqualifikation bei einigen Schreiberlingen tief sitzen! Und dann diese gegenseitigen Beleidigungen und Belehrungen, einfach nur lächerlich! Unsere Nati hat jetzt die Zeit und Möglichkeit, ein neues, verjüngtes Team aufzubauen, auch mit dem Risiko einer Nichtqualifikation für die nächste EM. Das Ziel kann nur die nächste WM sein und da sollten 4 Jahre ausreichen. Mit welchem Trainer, lasse ich offen! Es gibt viel zu tun, packen wir‘s an!
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  • Kommentar von Rudolf Baumann (Rudolf Baumann)
    Jetzt also plötzlich Blutauffrischung. Aber sicher.
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