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Zusammenfassung Schweiz - Belgien
Aus Sport-Clip vom 22.09.2020.
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Qualifikation zur EURO 2022 Die Schweiz schlägt Belgien und übernimmt Gruppenplatz 1

  • Die Schweizer Frauen-Nati bezwingt Belgien in der EM-Qualifikation in Thun knapp mit 2:1.
  • Malin Gut und Alisha Lehmann treffen mit Distanzschüssen.
  • Dank dem Sieg überholt die Nati Belgien und übernimmt in der Gruppe H die Tabellenführung.

Am Ende ist es ein Sieg der Sorte «Hauptsache 3 Punkte». Die Schweizerinnen glänzten in der Thuner Stockhorn Arena nicht mit schönem Kombinationsspiel. Doch Einsatz und Wille stimmten zu jedem Zeitpunkt. Und so gehen die 3 Punkte für das Team von Trainer Nils Nielsen in Ordnung. 3 eminent wichtige Punkte, dank denen die Schweiz an Belgien vorbei auf Rang 1 in der Quali-Gruppe H klettert.

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Live-Highlights Schweiz - Belgien
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Gut und Lehmann für Mut belohnt

Die Nati erwischte einen optimalen Start. Bereits in der 5. Minute musste Belgiens Torfrau Nicky Evrard den Ball ein erstes Mal aus dem Netz holen. Malin Gut hatte sich aus knapp 20 Metern ein Herz gefasst und die Schweiz mit einem Distanzversuch in Führung gebracht.

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Malin Guts früher Führungstreffer
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Nach etwas mehr als einer Stunde setzte Alisha Lehmann zu ihrem Glanzmoment an. Die Angreiferin von West Ham zog von der linken Seite mit Tempo gekonnt zur Mitte und düpierte Evrard wie Gut zuvor mit einem tückischen Weitschuss. Sowohl beim 1:0 als auch beim 2:0 ist die belgische Schlussfrau nicht von jeglicher Schuld freizusprechen.

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Lehmann sticht in die Mitte, zieht ab und trifft zum 2:0
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Wullaert bringt Spannung zurück

Die komfortable Führung der Schweizerinnen hielt jedoch nicht lange. Nach einem kapitalen Fehlzuspiel der ansonsten starken Lia Wälti gelang Belgiens Top-Torschützin Tessa Wullaert auf Zuspiel von Elena Dhont aus dem Nichts das 1:2.

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Wälti patzt, Wullaert kennt keine Gnade
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Zum Ausgleich reichte es den über weite Strecken harmlosen Gästen aber nicht mehr. Auf beiden Seiten gab es kaum Torchancen. Sinnbildlich dafür fielen die Tore nach Distanzschüssen (Schweiz) oder einem Aussetzer des Gegners (Belgien).

So geht's weiter

Dank dem Sieg im Topspiel der Gruppe H liegt die Schweiz neu mit 16 Punkten an der Spitze – einen Zähler vor Belgien. 2 Spiele sind in der Qualifikation noch zu absolvieren. Am 27. Oktober gastieren die Schweizerinnen in Rumänien. Das Hinspiel konnte die Nati gleich mit 6:0 für sich entscheiden.

Am 1. Dezember reist die SFV-Auswahl dann zum wohl entscheidenden Spiel um das direkte EM-Ticket nach Belgien.

So funktioniert die Qualifikation

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Die Gruppensieger und die 3 Gruppenzweiten mit der besten Bilanz gegen die Teams auf dem 1., 3., 4. und 5. Platz ihrer Gruppe werden neben Gastgeber England an der Endrunde teilnehmen. Die anderen 6 Gruppenzweiten werden im Oktober Playoffs um die übrigen 3 Startplätze austragen.

SRF zwei, sportlive, 22.09.2020, 18:40 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von René Ruf  (RenéR)
    @Roman Lutz Ramona Bachmann bot sich "überall" an.... und dies manchmal auch sehr weit hinten. Bei ihren häufigen Ballverlusten, besonders im Mittelfeld, entstand die eine oder andere heikle Konterchance der Belgierinnen. Positiv waren die Leistungen von Coumba Sow - technisch, passgenau und mit Übersicht. Noëlle Maritz - Einsatz, Kampf, sehr wichtig in der Defensive. Lea Wälti - Blackout kann mal passieren, aber die zentrale Figur im CH-Team. Auch Géraldine Reuteler wusste zu gefallen.
  • Kommentar von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
    Starker Auftritt? Gut gespielt? Das einzig Positive ist, dass sie gewonnen haben. Spielerisch miserable, kein einziger Pass der ankommt, alles sieht nach reinem Zufall aus. Ein fürchterliches Gekicke.
  • Kommentar von Roman Lutz  (Romi)
    Gratulation der Frauen Nati zum letztendlich doch verdienten Sieg. Die Belgerinnen enttäuschten mich ziemlich. Doch auch bei den CH-Frauen überzeugten mich nicht alle. Zum Beispiel Ramona Bachmann. Sie bot sich zwar immer und überall an, aber die wirklich guten Aktionen und Impulse fehlten. Und was mir aufgefallen ist, die vielen Fehlpässe von Ihr. Ist man eigentlich nicht gewohnt, bei einer Spielerin Ihrer Klasse.