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Das Phänomen «Wembley-Tor»
Aus Sport-Clip vom 28.07.2016.
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Fussball allgemein 50 Jahre Wembley-Tor: Wie ein Treffer die Fussballwelt spaltet

Am Samstag jährt sich das Wembley-Tor, der wohl berühmteste und gleichsam umstrittenste Treffer der Fussballgeschichte, zum 50. Mal. Der englische Torschütze Geoff Hurst und der deutsche Captain Uwe Seeler nehmen Stellung.

Bis heute streiten sich Fussballexperten und -laien gleichermassen, ob der Schweizer Schiedsrichter Gottfried Dienst 1966 das «Wembley-Tor» zurecht gegeben hat.

Die wissen schon genau, dass der Ball nicht drin war.
Autor: Uwe Seeler über die Engländer

«Ich verstehe die Entscheidung heute nach 50 Jahren immer noch nicht. Es war kein Tor», ist der damalige Captain Uwe Seeler überzeugt. Auf der Gegenseite bleibt auch Dreifach-Torschütze Geoff Hurst hart: «Für mich ist klar: Der Ball war drin!»

Hans Tilkowski
Legende: Hinter der Linie oder nicht? Torhüter Hans Tilkowski kann dem Ball nur noch hinterherschauen. Getty Images

«Die (Engländer, d. Red.) wissen schon genau, dass der Ball nicht drin war. Die haben das ja auch gesehen», ist sich derweil Seeler sicher. Und tatsächlich gesteht Hurst in seinem Buch «1966 and all that»: «Nachdem ich die Zeitlupe hunderte Male gesehen habe, muss ich einräumen, dass es aussieht, als hätten die Deutschen Recht.»

Die Diskussionen werden wohl nie abreissen. Oder wie es Hurst in der Sportbild formuliert: «Unsere Enkel und Ur-Enkel werden sich die Geschichte noch erzählen. Das Tor hat uns unsterblich gemacht.»

13 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Vogler  (Niklaus Vogler)
    In einem WM-Spiel Portugal-Frankreich lag ein Portugiese auf der Seite neben dem Tor hilflos am Boden. Der Ball springt ihm in dieser Situation an den Arm. Der Schiedsrichter pfeift sofort Elfmeter. Dieser wird auch verwandelt. An der gleichen WM stand ein Deutscher auf der Tor-Linie als der Torhüter bereits geschlagen war. Der Ball wird von der generischen Mannschaft dem Feldspieler an den Arm gespielt. Nun was passiert wohl? Gar nichts. Eigentlich hätte es ganz klar Elfmeter geben müssen.
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  • Kommentar von Ch. Helfenstein  (Ch. Helfenstein)
    Dieses Tor ist für die Ewigkeit. Nie werden wir eine 100% Antwort haben. Ist es nicht gerade diese Tatsache, welche den Fussball so einmalig macht?
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  • Kommentar von Niklaus Vogler  (Niklaus Vogler)
    An der WM in Südafrika wurde beim Spiel England gegen Deutschland ein klares Tor für England gar nicht registriert. Toni Schumacher hat an einem WM-Spiel einen französischen Spieler mit einem bösen Foul schwer verletzt. Die Abwehr von Manuel Neuer im Final an der letzten WM war nicht nur ein gefährliches Spiel sondern hätte einen Penalty geben müssen. Die Zürcher, Berner und Deutschen lernen es einfach nie: Gute Verlierer zu sein.
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    1. Antwort von Andreas Remark  (andrema)
      Was für ein dümmlicher Kommentar! Erstens haben Ihre "gesammelten Werke" schon gar nichts mit dem eigentlichen Geschehen, dem Wembley-Tor, zu tun. Zweitens sprechen die Engländer - Spieler wie Medien - noch heute vom vorbildlich fairen Verhalten der deutschen Mannschaft nach dieser unglücklichen Niederlage. Kann man alles nachlesen, wenn man nur will. Aber manche wollen davon erst gar nichts wissen - es könnten ja damit die gut gepflegten Vorurteile bachab gehen.
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    2. Antwort von Niklaus Vogler  (Niklaus Vogler)
      Natürlich hat das etwas damit zu tun, wie fair oder unfair sich Spieler eines Landes geben. Wenn ein Schiedsrichter ein Entscheid trifft, akzeptieren dies die meisten Spieler. Nur die Deutschen Spieler akzeptieren das nur, falls dieser zu ihren Gunsten ausfällt. Die Engländer haben dieses Spiel vor 50 Jahren gewonnen, Punkt. Sie können sich mit Ihren Vorurteilen und Ihrem "alles besser Wissen"einfach nicht damit abfinden. Genau dies macht Euch so "sympatisch".
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