Heute vor 18 Jahren herrschte Volksfeststimmung in Senegal: Auf den Strassen wurde getanzt und gesungen, die Bevölkerung freute sich ausgelassen. Das vermeintlich kleine afrikanische Fussball-Land hatte an der WM 2002 gerade das grosse Frankreich bezwungen.
Im Eröffnungsspiel gewannen die Senegalesen dank einem frühen Treffer von Papa Bouba Diop mit 1:0. Auch wenn der amtierende Weltmeister in der Folge das Spiel dominierte, mehr als ein Pfostenschuss von David Trezeguet wollte nicht mehr herausschauen.
Verkehrte Welt
Während für Frankreich nach der Auftaktpleite anschliessend gar die Gruppenphase Endstation bedeutete, zog Underdog Senegal als Zweiter in die K.o.-Runde ein, wo erst im Viertelfinal gegen die Türkei Schluss war.