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Fussball allgemein Cristiano Ronaldo ist Fussballer des Jahres

Cristiano Ronaldo ist zum zweiten Mal nach 2008 zum Weltfussballer des Jahres gewählt worden. Der Portugiese setzte sich bei der FIFA-Gala in Zürich gegen Lionel Messi und Franck Ribéry durch. Bei den Frauen gewann Nadine Angerer.

Cristiano Ronaldo, der Superstar von Real Madrid, erhielt bei der Wahl 1365 Punkte. Er lag damit deutlich vor Barcelonas Lionel Messi (1205), der in den letzten vier Jahren den Award gewonnen hatte, und Bayerns Franck Ribéry (1127).

Tore am Laufband

Ronaldo holte im vergangenen Jahr zwar keine wichtigen Titel, überzeugte aber durch seine individuelle Klasse. Für Real Madrid erzielte er in 59 Spielen 69 Tore. Eindruck machte er auch mit seinen Treffern für Portugals Nationalmannschaft, die er mit vier Toren im Playoff gegen Schweden praktisch im Alleingang zur WM 2014 nach Brasilien schoss.

«Ich möchte meiner Familie danken», sagte der 28-jährige Superstar von Real Madrid mit brüchiger Stimme im Zürcher Kongresshaus. «Ich kann kaum sprechen. Vielen Dank.»

Nadine Angerer
Legende: Nadine Angerer Die Deutsche ist Fussballerin des Jahres. EQ Images

Angerer schlägt Marta

Beste Spielerin des Jahres ist Nadine Angerer. Die deutsche Nationalkeeperin schlug Vorjahressiegerin Abby Wambach (USA) und die fünffache Siegerin Marta aus Brasilien.

Heynckes Trainer des Jahres

Zum Trainer des Jahres wurde der ehemalige Bayern-Coach Jupp Heynckes gewählt. Der 68-Jährige wurde Jürgen Klopp und Alex Ferguson vorgezogen. Heynckes hatte die Bayern letztes Jahr zum Triple Meisterschaft/DFB-Pokal/Champions League geführt.

Neid beste Trainerin

Bester Coach eines Frauenteams ist Silvia Neid. Die deutsche Nationaltrainerin setzte sich gegen ihre schwedische Amtskollegin Pia Sundhage und Ralf Kellermann, den Coach des Frauenteams von Wolfsburg, durch.

Legende: Video Das «Tor des Jahres» («sportlive», 13.1.2014) abspielen. Laufzeit 01:21 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.01.2014.

Ibrahimovic mit «Tor des Jahres»

Der Fallrückzieher von Zlatan Ibrahimovic im Länderspiel gegen England ist zum «Tor des Jahres» erkoren worden. Der Schwede hatte das Tor zwar im November 2012 erzielt, es fiel aber in die Wahlperiode für 2013.

Sonderpreise für Pelé und Rogge

Pelé wurde ein Ehren-«Ballon d'Or» für sein Lebenswerk überreicht. Zu den Aktivzeiten der brasilianischen Legende gab es diese Ehrung noch nicht. Den «Presidential Award» erhielt der frühere IOC-Präsident Jacques Rogge.

Alle Awards im Überblick

Weltfussballer des JahresCristiano Ronaldo
Weltfussballerin des JahresNadine Angerer
Trainer des Jahres (Männer)Jupp Heynckes
Trainer des Jahres (Frauen)Silvia Neid
Tor des Jahres (Puskas-Preis)Zlatan Ibrahimovic
Fairplay AwardFussballverband von Afghanistan
FIFA-EhrenpreisPelé
Presidential AwardJacques Rogge
Elf des Jahres:Neuer; Alves, Ramos, Thiago Silva, Lahm; Iniesta, Xavi, Ribéry: Messi, Ibrahimovic, Ronaldo.

Inler wählte Ronaldo

Nati-Captain Gökhan Inler gab seine Stimme bei der Wahl zum Fussballer des Jahres Cristiano Ronaldo. Nationalcoach Ottmar Hitzfeld dagegen votierte für seinen ehemaligen Bayern-Schützling Franck Ribéry.

13 Kommentare

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  • Kommentar von U.Imboden, Bern
    Absolut lächerliche Show für eine Milliarden schwere Organisation wie die FIFA. Die Redner wurden nicht einmal in die jeweilge Landessprache geschweige denn in englisch Übersetzt. Es war eine traurige Ansammlung von Millionären, na mal abgesehen von den Frauenfussballerinnen.
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  • Kommentar von speaker, st.gallen
    Fussball ist eine Mannschaftssportart. Deshalb sollten nicht einzelne Spieler geehrt werden. Zumal enorm schwer abzuschätzen ist, wer nun wirklich der beste Spieler ist. Denn man kann auch nicht Torhüter mit Stürmer, oder Verteidiger mit Mittelfeldspielern vergleichen. Klar ist es die individuelle Klasse der Spieler, welche ein Team stärker oder weniger stark machen, aber ein Spieler allein gewinnt für einen Verein keine Titel.
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    1. Antwort von kritiker, schweiz
      lieber speaker Bei diesem titel geht es darum, einen besonders auffälligen Fussballer des Jahres zu wählen. Ronaldo hat sich wirklich sehr engagiert und hat es auch verdient.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Tolle Wahl, banaler und abgedroschener geht es nicht mehr. Abgeräumt haben drei der grauslichsten Vereine Europas. Bayern, Real und PSG. Real ist natürlich für die das Marketing zentral, dann Bayern mit ihren Connections zur deutschen Sportindustrie und schliesslich PSG, das von Katar aus "regiert" wird. Die Industrie hat die Vorgabe gemacht, anders kann man sich z.B. die Wahl von Ramos und Dante nicht erklären.
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