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Fussball allgemein Das 9. Tor im UEFA-Supercup kürt Barcelona zum Champion

Der FC Barcelona hat einen verrückten UEFA-Supercup in der Verlängerung mit 5:4 für sich entschieden. Die Katalanen führten im innerspanischen Duell bis zur 57. Minute 4:1, ehe Sevilla mit einem grossartigen Comeback die Spannung zurückbrachte.

Legende: Video Ein wahres Torfestival abspielen. Laufzeit 05:53 Minuten.
Aus sportlive vom 11.08.2015.

Als Matchwinner durfte sich Pedro Rodriguez feiern lassen. Der 28-Jährige erzielte nach 115 spannenden Minuten und einem Abstauber das 5:4 für «Barça». Die folgende Schlussphase sollte mit zwei Grosschancen Sevillas zum erneuten Ausgleich noch spannender werden, als das bisher Gebotene.

Doch der Champions-League-Sieger mit dem Aargauer Ivan Rakitic in seinen Reihen rettete im zweiten Anlauf seinen Vorsprung über die Zeit. Um 1:09 Uhr Ortszeit schloss er in der georgischen Metropole Tiflis mit dem 5. Titel im 9. Supercup-Endspiel zu Rekordsieger AC Milan auf.

Triplette an Freistössen – Doublette von Messi

Die Partie hatte bereits mit einem Paukenschlag begonnen. Ever Banega zirkelte nach 3 Minuten einen Freistoss über die Mauer, Keeper Marc-André ter Stegen lieb keine Abwehrchance. Nur 13 Minuten später hatte Landsmann Lionel Messi mit einem Doppelschlag die Partie bereits gedreht.

Der Argentinier auf Seiten des spanischen Meisters verwertete sogar gleich zwei Freistösse. Der vierfache Weltfussballer schlenzte den Ball zweimal innerhalb von neun Minuten ins gegnerische Tor.

Eine vermeintlich komfortable Führung

Rafinha knapp vor der Pause und Luis Suarez kurz nach Wiederanpfiff erhöhten bis zur 52. Minute auf 4:1. Die Begegnung schien entschieden – doch bei dieser Annahme hatten die Katalanen die Rechnung ohne ein beherzt kämpfendes Sevilla gemacht.

Denn das andalusische Team machte den Rückstand dank Toren von José Antonio Reyes, Kevin Gameiro per Foulpenalty und Jewhen Konopljanka bis zur 81. Minute wett und verdiente sich in extremis eine Overtime.

Zum 2. Mal in Folge sollte der UEFA-Supercup Sevilla aber kein Happy End bringen. Im Vorjahr unterlag man Real Madrid mit 0:2.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 11.08.2015 20:30 Uhr

Das Telegramm

FC Barcelona - FC Sevilla 5:4 n.V. (4:4, 3:1)Tiflis. – 55'000 Zuschauer. – SR: Collum (Scho).
Tore: 3. Banega 0:1. 7. Messi 1:1. 16. Messi 2:1. 44. Rafinha 3:1. 52.
Suarez 4:1. 57. Reyes 4:2. 72. Gameiro (Foulpenalty) 4:3. 81.
Konopljanka 4:4. 115. Pedro Rodriguez 5:4.
FC Barcelona: Ter Stegen; Dani Alves, Piqué, Mascherano (93. Pedro
Rodriguez), Mathieu; Rakitic, Busquets, Iniesta (63. Sergi Roberto);
Messi, Suarez, Rafinha (78. Bartra).
FC Sevilla: Beto; Coke, Rami, Krychowiak, Trémoulinas; Krohn-Dehli,
Banega; Reyes (68. Konopljanka), Iborra (80. Mariano), Vitolo; Gameiro
(80. Immobile).
Bemerkungen: FC Barcelona ohne Neymar (krank), Jordi Alba und Douglas
(beide verletzt). 28. Tor von Suarez wegen Offside aberkannt.
Legende: Video Andres Iniesta stemmt den Pokal in die Höhe abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus sportlive vom 11.08.2015.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Was für ein absolut offensives Tor-und Strafraumspektakel.Sogar das 5-5 wäre im Bereich des möglichen und auch irgendwie verdient gewesen. Sollte Jemand einer anderen Person erklären müssen, weshalb er Fussball liebt, der Andere hätte bloss dieses Spiel sehen müssen... danach hätte er gewusst warum! Mehr ist nicht zu sagen (schreiben).
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  • Kommentar von Dominik Rüesch, Herisau
    Ivan Rakitic ist kein Aargauer. Er hat sich für Kroatien entschieden ist somit ein Kroate. Fand es schon sehr komisch, dass ein Spieler der in der Schweiz geboren wird, perfekt Schweizerdeutsch spricht und von der Ausbildung in der Schweiz profitiert sich danach für Kroatien entschieden hat. Ein Land das ihm eigentlich nichts gegeben hat.
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    1. Antwort von F. Alex, Arth-Goldau
      Völlig einverstanden. Profitieren und dann nur noch dem Geld nachspringen und dabei vergessen, wo man gross geworden ist! Unschön.
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    2. Antwort von Raphael K., Luzern
      Naja, Sie wissen doch gar nicht, wie das zu dieser Zeit abgelaufen ist? Fussballspieler entscheiden sich auch oft für den Verband, der grösseres Interesse zeigt. Und der SFV hat es scheinbar schon mehrmals verpasst, Doppelbürger für sich zu gewinnen, manchmal natürlich auch, weil die Konkurrenz in der Schweiz grösser ist als in anderen Ländern. Und doch, Rakitic ist Schweizer, egal für welche Nationalmannschaft er sich entschieden hat!
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    3. Antwort von Pascal S., Basel
      Und hätte er sich für die Schweiz entschieden, wäre er kein Kroate mehr? Hätte ihn natürlich auch gerne für die Schweiz spielen sehen ;-(
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    4. Antwort von Alberto da Vinci, Pratteln
      Ivan Rakitic hat sich für die Nation entschieden von wo seine Eltern her kommen. Für die Ausbildung hat der FCB eine Ablösesumme von Schalke erhalten. Messi ist mit 14 mit seinen Eltern nach Barcelona ausgewandert muss er deswegen für Spanien spielen. Ich finde es io wenn ein Spieler sich für die Nation entscheidet wo seine Eltern her kommen. Würde Italien mit Balotellis spielen würde ich keine Spiele von Italien schauen. Mit fremden Federn schmücken kommt für mich nicht in Frage.
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    5. Antwort von Dominik Rüesch, Herisau
      @Da Vinci. Jeder hat natürlich seine Ansicht. Und wahrscheinlich gibt es auch keine falsche oder richtige Ansicht. Aber mein Standpunkt ist, dass Rakitic schon in der Schweiz geboren worden ist. Das heisst, das er von Kroatien nur den Pass und die Ferien hat. Unser Land hat ihm die Möglichkeit gegeben eine gute Schulausbildung zu machen. z.B. Messi kam nur für den Fussball nach Spanien! Ich persönlich würde mich verpflichtet fühlen für das Land zu spielen, das mich unterstützt hat.
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    6. Antwort von Alberto da Vinci, Pratteln
      Herr Rüesch er konnte das Land nicht aussuchen wo er aufwachsen will. Diese Entscheidung haben ihm seine Eltern abgenommen. Alle die Ausländer die für die Schweiz spielen haben keine andere möglichkeiten bekommen oder die Schweizer ist besser als ihre ursprüngliche Nation. Ein Brasilianer,Deutscher,Franzose,Italiener usw. könnten sie wählen würde keiner für die Schweiz spielen. Der Stellenwert und die Qualität des Fussballs ist in diesen Länder grösser bzw. besser.
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