Das Cup-Problem: Fremdes Stadion statt Heimparty

Wie in der Schweiz steht auch in Deutschland am Wochenende die 1. Hauptrunde im Cup auf dem Programm. Auch im Nachbarland schlägt man sich mit der Problematik des Heimrechts herum.

Fussball-Stadion. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kein Cupspiel Weil das Stadion Gersag die Auflagen nicht erfüllt, muss Kriens das Heimrecht an Luzern abtreten. EQ Images/Archiv

Die 1. Hauptrunde im Cup sollte eigentlich ein Fussballfest für die «Dorfklubs» sein. Vor allem dann, wenn ein Wunsch-Gegner zugelost wurde. Doch genau dann beginnen die Probleme. Weil die Auflagen der Ligen immer strenger werden, müssen viele unterklassige Mannschaften ausweichen.

Keine Heimspiele im Cup – ein Problem, das immer mal wieder zum Tragen kommt. Heuer beispielsweise wird die Partie Kriens - Luzern im Stadion des FCL ausgetragen.

Aber auch in Deutschland schlägt man sich mit diesem Phänomen herum. Mit weitreichenden Konsequenzen für gewisse Klubs:

  • Gleich 9 Teams tragen ihr Heimspiel in einem fremden Stadion aus.
  • In Koblenz wird umgebaut. Weil in der näheren Umgebung kein Stadion gefunden werden konnte, findet das «Heimspiel» über 400 km entfernt statt.
  • Würzburg erfüllt zwar die Auflagen, darf aber nach 19:30 Uhr aus Lärmschutzgründen keine Partien mehr in Angriff nehmen. Die Liga weigerte sich, den auf 20:45 Uhr terminierten Anstoss vorzuverlegen.