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Fussball allgemein Definitiv drei Gegenkandidaten für Blatter

Joseph Blatter muss sich bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten wie erwartet drei Gegenkandidaten stellen. Der Weltverband bestätigte am Montagabend die Kandidaturen von Ali bin al-Hussein, Luis Figo und Michael van Praag.

Sepp Blatter gibt an einem Kongress Auskunft.
Legende: 5. Amtszeit? Sepp Blatter ist seit 1998 FIFA-Präsident. Keystone

Die zuständige Ad-hoc-Wahlkommission liess mit dem amtierenden Präsidenten Joseph Blatter, dem jordanischen Prinz Ali bin al-Hussein (39), dem niederländischen Verbandsboss Michael van Praag und dem früheren Weltfussballer Luis Figo aus Portugal alle vier noch verbliebenen Kandidaten zur Wahl vom 29. Mai in Zürich zu.

Die Anwärter wurden von der Ethikkommission der FIFA auf ihre Integrität untersucht. Danach beurteilte die Wahlkommission die Bewerbungen und erteilte die Zulassungen. Unter anderem mussten die Kandidaten nachweisen, in den vergangenen fünf Jahren mindestens zwei Jahre eine offizielle Funktion im Fussball ausgeübt zu haben.

Beim Kongress in Zürich benötigt der Gewinner im ersten Wahlgang zwei Drittel der Stimmen aus den 209 Mitgliedsverbänden. Anschliessend reicht die einfache Mehrheit.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Canterano, Valdebebas
    Wahrscheinlich benötigt er eine weitere Amtszeit, um die ganzen unsauberen Geschäfte und Prozesse zu vertuschen.
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  • Kommentar von Peter Kunz, Felsberg
    Die Ethikkommision der FIFA habe die Anwärter auf ihre Integrität untersucht. Gilt Sepp Blatter als amtierender Präsident auch als Anwärter oder hat er einen speziellen Status. Muss anscheinend sein, denn eine Ueberprüfung seiner Integrität durch die Ethikkommission hätte er bestimmt nicht überstanden.
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    1. Antwort von Pawel Kubczik, Lublin
      Doch, Herr Kunz, sicher hat er die bestanden, und zwar mit Bestnoten. Es ist ja schliesslich die Ethikkommission der FIFA...
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  • Kommentar von Urs Sahli, Rubigen
    Schade dass dieser Herr Blatter nicht einsehen will, dass seine Zeit abgelaufen ist. Es ist unverständlich, dass dieser, in die Jahre gekommene Mann nicht Jüngeren Platz machen will. Er meint wohl, er sei unersetzlich, ohne ihn laufe nichts mehr. Oder muss er noch versuchen andere Sachen zu vertuschen? Alte Menschen, die meinen über die Spiele der Jungen entscheiden zu müssen! Da macht man sich nur lächerlich. Herr Blatter, zeigen Sie Grösse
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