Ghanas Finaleinzug verursacht Tumulte

Der mühelose 3:0-Sieg von Ghana gegen Gastgeber Äquatorialguinea im 2. Halbfinal-Spiel des Afrika Cups wurde überschattet von Zuschauerausschreitungen in der Schlussphase. Die «Black Stars» treffen am kommenden Sonntag im Showdown auf die benachbarten Ivorer.

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Ghana steht im Afrika-Cup-Final («Vail live»)

0:28 min, vom 5.2.2015

Ghana legte den Grundstein fürs Weiterkommen kurz vor der Pause. In der 42. Minute warf sich Äquatorialguineas Torhüter Ovono einem heraneilenden Angreifer im Strafraum allzu ungestüm entgegen. Den fälligen Strafstoss verwandelte Stürmer Jordan Ayew kaltblütig.

Kurz darauf verwertete Wasako Mubarak einen mustergültigen Konter zentral vor dem Tor zum 2:0 für Ghana. Eine Viertelstunde vor Schluss stellte André Ayew - wie Jordan ein Sohn des legendären Abédi Pelé - aus kurzer Distanz den 3:0-Endstand sicher.

Einheimische lassen Frust freien Lauf

Anhänger des Gastgebers vertrieben rund 10 Minuten vor dem Abpfiff Ghanas Fans mit Flaschenwürfen aus dem Zuschauersektor. Nachdem diese zuerst am Spielfeldrand Schutz suchten, konnten sie schliesslich unter Polizeischutz via Spielertunnel das Stadion verlassen. Erst nach einem 35 Minuten dauernden Unterbruch konnte die Partie zu Ende gespielt werden.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachbulletin, 5.2.2015, 22:06