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Fussball allgemein Messi: «Die Trophäe gehört auch meinen Mitspielern»

Einmal mehr ist Lionel Messi zum Weltfussballer des Jahres gekürt worden. Nach dem Gewinn des 5. Ballon d'Or seiner Karriere sprach der Argentinier über seine Teamkollegen, künftige Ehrungen und seinen Sohn Thiago.

Legende: Video Die Highlights des Fifa Ballon d'Or abspielen. Laufzeit 2:43 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.01.2016.

Zuletzt machte Cristiano Ronaldo bei der Wahl zum Weltfussballer des Jahres zweimal in Folge das Rennen. Am Montag kehrte nun Lionel Messi auf den Thron zurück. Zum insgesamt 5. Mal – 2009 bis 2012 hatte er viermal in Folge gewonnen – konnte der Argentinier den Ballon d'Or in Empfang nehmen.

Fünfmal den Ballon d'Or zu gewinnen, ist etwas Spektakuläres.
Autor: Lionel Messi

Nach der Wahl sprach Messi mit der Nachrichtenagentur AFP über die Auszeichnung:

  • «Es ist schwierig, Worte zu finden. Aber fünfmal den Ballon d'Or zu gewinnen ist etwas Spektakuläres. Mein Dank geht an meine Mitspieler. Wegen ihnen und den Titeln, die wir mit Barcelona gewonnen haben, bin ich jetzt da, wo ich bin. Deshalb will ich die Trophäe mit meinen Teamkollegen teilen.»

Die Wahrscheinlichkeit, dass Messi in seiner Karriere noch das eine oder andere Mal die Auszeichnung für den besten Fussballer der Welt erhalten wird, ist gross. Am Dienstag mochte der 28-Jährige aber noch keine Gedanken an zukünftige Ehrungen verschwenden.

  • «Ich freue mich jetzt einfach, diesen Titel mit meiner Familie zu feiern. Für die Zukunft wünsche ich mir vor allem, dass ich mit Barcelona noch viele Titel hole, das ist das Wichtigste. Es gibt viele Spieler, die in Zukunft den Ballon d'Or gewinnen können. Ich werde weiterhin einfach alles für mein Team geben.»
Ich weiss nicht, ob Thiago etwas verstanden hat.
Autor: Lionel Messi

Obwohl er die Auszeichnung bereits zum 5. Mal erhalten hat, war der Dienstagabend im Zürcher Kongresshaus etwas ganz Besonderes für Messi. Dies, weil auch sein dreijähriger Sohn Thiago im Publikum war.

  • «Thiago war hier, aber ich weiss nicht, ob er irgendetwas verstanden hat. Trotzdem bin ich froh, dass er diesen Moment miterleben konnte. Wenn er ein bisschen älter ist, werde ich ihm das alles erklären.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 11.01.2016, 18:30 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Alma schindler, Bern
    Guten Tag liebes Srf-team Mich erstaunt es und finde es auch sehr schade, dass sie beim ballon d'or nur über die Männer berichtet haben, obwohl es Auch über die frauen Viel zu diskutieren gäbe, zum Beispiel warum Marta, die mehrfache Weltfussballerin, nicht nominiert wurde. Toll war ja auch, dass die Schweizerin Ramona Bachmann, unter den Kandidaten war. Liebe Grüsse Alma
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    1. Antwort von R.Maier-G., Zürich
      Richtig, liebe Alma! Der Frauenfussball schaut sich mittlerweile richtig unterhaltsam an! Direkteres Spiel aufs Tor, Kombinationen und Spielfreude!Keine Wischiwaschi im Mittelfeld, keine ständigen Diskussionen mit dem Schiri, (fast) keine Schwalben und vor allem liegt nicht ständig jemand "tot" auf dem Boden!
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