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Studie aus Deutschland Umfrage: 90 Prozent befürworten Boykott der WM in Katar

Die Voting-App FanQ hat verschiedene Umfrage-Ergebnisse zum Thema WM 2022 in Katar veröffentlicht. Was ist Ihre Meinung?

Das AL Janoub Stadium ausserhalb von Doha, einer der Austragungsstätte der WM.
Legende: Soll menschenleer bleiben Das AL Janoub Stadium ausserhalb von Doha, einer der Austragungsstätte der WM. imago images

Eine überwältigende Mehrheit von 90 Prozent befürwortet in einer repräsentativen Umfrage der Voting-App FanQ in Deutschland einen Boykott der Fussball-WM 2022 in Katar. Damit solle wegen der Menschenrechtsverletzungen im Emirat am Persischen Golf ein deutliches Zeichen gesetzt werden.

84,5 % forderten, dass der Deutsche Fussball-Bund (DFB), unabhängig von anderen Verbänden, nicht an der WM in Katar teilnehmen sollte. 54,1 % erklärten, sie würden das Turnier weder im Stadion noch im Fernsehen anschauen. An der Umfrage nahmen 1417 Personen teil.

Amnesty: Boykott würde Fortschritt zunichte machen

Amnesty International Deutschland hatte indes von einem WM-Boykott abgeraten. «Amnesty setzt auf Aufdeckung und Sichtbarmachung der Missstände und den Dialog mit allen Beteiligten», sagte Regina Spöttl, Katar-Expertin der Menschenrechtsorganisation.

«Katar hat sich durchaus gesprächsbereit gezeigt und Reformen angestossen. Es gibt Fortschritte, und mit einem Boykott würden diese um Jahre zurückgeworfen werden», so Spöttl.

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Der Vergleich Katar/Peking hinkt insofern, dass für die Fussball-WM '22 sehr viel bessere Bewerbungsdossiers aus den USA und Mexiko vor lagen, aber sich offenbar stimmberechtigte FIFA-Funktionäre haben schmieren lassen. Bei Olympia '22 haben nicht zuletzt wir Schweizer die Durchführung in der Schweiz per Abstimmung "verboten". Wir können dem IOC nicht sagen "bei uns nicht" und gleichzeitig klagen wenn sie nach Peking gehen. Das passt nicht zusammen. Bei einigen anderen Sportarten dito!!!... ;-))
  • Kommentar von Leo Nauber  (leo999)
    Wenn niemand TV schaut, wird nicht geworben und damit kommen alle unter den nötigen Druck. Denn, diese Anlässe sind vor allem Geldmaschinen für einige ganz wenige. Geboten wird im Gegenzug ganz wenig Unterhaltung. Ganz wenig.
  • Kommentar von Martin Meier  (M.Meier)
    Die Deutschen befürworten immer alles bei solchen Voten. Die sind froh, dass ihre Meinung mal gehört wird.
    Also muss nicht so wirklich ernst nehmen. Das würde ich dann aber gerne sehen, dass der DFB auf ein internationales Turnier verzichtet.
    Viel Geschrei um nichts. Da wird jede Nationalmannschaft schön brav teilnehmen.