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Fussball allgemein Wechsel ins Ausland: Chance oder Stolperstein?

Sollen junge Talente früh ins Ausland wechseln oder zuerst in der heimischen Liga Erfahrung sammeln? Die Nati-Stammkräfte Stephan Lichtsteiner und Valon Behrami erzählen von ihrer Karriereplanung.

Legende: Audio «Karriereplanung für Jungtalente: Der Schweizer Weg ist der beste» abspielen. Laufzeit 2:08 Minuten.
2:08 min

Sowohl Lichtsteiner als auch Behrami sind überzeugt, dass die wichtigste Person in der Karriereplanung man selber sei.

  • Lichtsteiner: «Ich habe vor allem auf mich selber gehört.»
  • Behrami: «Ich habe alle angehört, dann aber selber entschieden.»

Was die beiden über weitere Einflüsse sagen und wieso Laurent Prince, Technischer Direktor beim Schweizer Fussballverband, das Ausland als Stolperstein für Jungtalente sieht, erfahren Sie im Audiobeitrag oben.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Schlegel (nicolasschlegel)
    Meiner Meinung nach ist Granit Xhaka, einer von den einzigen schweizer Spieler, der sich in Europa etabliert hat. Er wechselte genau zum richtigen Zeitpunkt. Auch wenn er am Anfang noch kein Stammspieler bei Gladbach war, hat er sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt und wurde in seiner letzten Saison sogar noch Captain. Nach einer starken EM zeigte er allen Kritikern nochmal, dass er bereit für die Premier League ist. Bei Arsenal gehört er seit einem halben Jahr auch zur Stammelf. Bravo Xhaka!!
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  • Kommentar von Vincent Böhm (V.Böhm)
    ... Musterbeispiele? Bei Juve seit 2 Jahre nicht mehr erste Wahl hinter einem Brasilianischen Nationalspieler und Behrami hatte auch schon viele Hochs und Tiefs in seiner Karriere. Er war noch bei keinem Club der wirklich Titel-Ambitionen hatte in einer grossen Liga und in der Nati war er unter Kuhn oft ein Wackelkandidat. Vorbilder? Vielleicht für die Schweizer Junioren, aber es geht besser. Viel besser. Aber so lange diese Erkenntnis fehlt wird es mit dem CH-Fussball auch nicht vorwärts gehen.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Zwei Positive Beispiele. Doch wir haben sehr viele Negativ Beispiele: Shaquiri, Ben Kalifa, Seferovic, Fabian Frei & Fabian Schär oder da gab es mal einen Johan Vonlanthen. Die meisten gehen zu schnell dem Ruf des Geldes nach und bezahlen dafür oder werden rumgereicht weil sie nirgends genügen.
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    1. Antwort von Vincent Böhm (V.Böhm)
      Genau. Oder Nelson Fernande der damals auch für viel Geld vom grossen ManCity geholt wurde und jetzt, 10 Jahre später noch immer auf der Suche nach seinem Platz ist. Viele Spieler werden in den Himmel gelobt und genügen dann nicht. Als erste Station im Ausland einen grossen Club wählen geht meistens schief, da gibt es hunderte von Beispielen: Senderos, Djourou, Shaqiri etc. Es gibt einfach zu viele CH-Spieler, die mal in ihrer Karriere überschätzt wurden (Vogel, Dzemaili, Ziegler, Inler etc.)
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