Weiterer Support für Infantino

Die zentralamerikanische Fussball-Union hat dem Schweizer Gianni Infantino bei der Wahl zum neuen Fifa-Präsidenten seine Unterstützung zugesichert. Und: Atletico Madrid wehrt sich gegen das verhängte Transferverbot.

Gianni Infantino spricht auf einem Podium. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gianni Infantino Der Schweizer erhält weitere Unterstützung für die Präsidentenwahl. Keystone

Am 26. Februar wird in Zürich der neue Fifa-Präsident ernannt. Unter den 5 Kandidaten befindet sich der aktuelle Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino. Nachdem schon der SFV und der DFB dem 45-Jährigen ihre Unterstützung zugesichert haben, erhält Infantino nun auch Rückendeckung von der zentralamerikanischen Fussball-Union (UNCAF).

Die sieben Mitglieder aus Costa Rica, Honduras, Guatemala, Belize, Nicaragua, Panama und El Salvador werden dem Schweizer ihre Stimme geben. Stimmberechtigt sind 209 Fifa-Mitgliedsländer.

Die 5 Kandidaten für das höchste Fifa-Amt

Scheich Salman bin Ibrahim Al KhalifaBahrain
Prinz Ali bin Al Hussein Jordanien
Jérôme Champagne Frankreich
Gianni Infantino Schweiz
Tokyo Sexwale
Südafrika

Atletico Madrid legte Einspruch gegen das verhängte Transferverbot für die kommenden beiden Wechselperioden ein. Wie der Tabellenzweite mitteilte, wurde bei der Berufungskommission des Weltverbandes Beschwerde gegen die drastische Sanktion sowie die Geldstrafe von 825'000 Euro eingereicht.

Atletico fordert zudem die vorläufige Aussetzung der Strafe bis zur abschliessenden Klärung des Sachverhalts.