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Internationale Ligen Ausgerechnet Götze: Bayern siegt beim BVB

Tabellenführer Bayern München hat das Bundesliga-Spitzenspiel bei Borussia Dortmund 3:0 gewonnen. Den wegweisenden 1. Treffer erzielte der ehemalige BVB-Spieler Mario Götze.

Legende: Video Spielbericht Dortmund - Bayern abspielen. Laufzeit 03:58 Minuten.
Aus sportaktuell vom 23.11.2013.

Als Mario Götze in der 56. Minute beim Stand von 0:0 eingewechselt wurde, empfing ihn ein Grossteil der 80'000 Zuschauer in Dortmund mit einem gellenden Pfeifkonzert. In der Ruhrpott-Stadt hat man es dem begnadeten Offensivspieler noch nicht verziehen, dass er im Sommer zum Dauerrivalen nach München gewechselt war.

10 Minuten später liess Götze seine Kritiker auf den Rängen verstummen: Aus rund 15 Metern traf der Nationalspieler mit der Fussspitze genau in die tiefe linke Ecke. Roman Weidenfeller im Tor hatte das Nachsehen.

Zu hoher Sieg der Bayern

Am Ende hiess es 3:0 für den effizienten Leader aus München. Arjen Robben nach einem Konter (85.) und Thomas Müller nach einer schönen Kombination (87.) erzielten die weiteren Bayern-Treffer.

Der Sieg fiel sicher zu hoch aus, denn Dortmund hatte eine gute Hand voll erstklassiger Torchancen und hätte eigentlich in Führung gehen müssen. Doch Robert Lewandowski, Jakub Blaszczykowski und Marco Reus vor der Pause sowie Lewandowski, Henrikh Mkhitarjan und Reus nach dem Wechsel blieben mit ihren Abschlussversuchen glücklos.

Die kaltschnäuzigeren Bayern halten dank dem 11. Saisonsieg Leverkusen (1:0 in Berlin) auf Distanz und sind nun schon seit 38 Partien ungeschlagen. Dortmund, das wegen diverser Verletzungen mit einer komplett neuen Abwehrreihe antrat, liegt als Dritter bereits 7 Zähler hinter den Münchnern.

Die Schweizer Nationalspieler Gelson Fernandes (links) und Admir Mehmedi bejubeln das goldene Tor.
Legende: Haben gut lachen Die Schweizer Nationalspieler Gelson Fernandes (links) und Admir Mehmedi bejubeln das goldene Tor. Keystone

Fernandes' Torpremiere

In der Partie zwischen Aufsteiger Braunschweig und Freiburg feierte Gelson Fernandes im 13. Bundesliga-Einsatz seine Torpremiere. Der Schweizer Nationalspieler traf 7 Minuten nach der Pause für die Gäste aus dem Breisgau platziert in die Ecke. Es blieb das einzige Tor der Partie, wodurch sich Freiburg im Tabellenkeller etwas Luft verschaffte.

Schwegler mit Comeback

Ein turbulentes Spiel sahen die Zuschauer in Frankfurt: Die Eintracht und Schalke trennten sich 3:3, nachdem die Gastgeber in der 2. Halbzeit aus einem 0:2 ein 3:2 gemacht hatten. In der Schlussphase gab Frankfurts Pirmin Schwegler zweieinhalb Monate nach seinem Innenbandriss sein Comeback. Der Schweizer machte beim 3:3 von Benedikt Höwedes (86.) indes keine gute Figur.

7 Kommentare

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  • Kommentar von trevor murphy, bern
    dazu kann ich als neutraler betrachter nur sagen: neid!
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    1. Antwort von andi bu..., St.Gallen
      Neid? Da hast du recht. Klar, hätte der BVB doch auch nur einen Mörder oder illegalen Einwanderer im Kader, wäre ich nicht so neidisch. Bei Götze ist einfach klar, dass der Wechsel aus rein sportlichen Gründen keinen Sinn macht. Beide Mannschaften international dick im Geschäft, das Ausland wäre sozusagen eine Perspektivveränderung gewesen.
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    2. Antwort von andi bu..., St.Gallen
      Ich persönlich fände es ok, wenn es Bayern ohne "Labern" tun würde. Aber sie prahlen immer massivst und hat nicht vor nicht alllzulanger Zeit ein gewisser Vereinspräsident gesagt, dass es im Interesse von Bayern läge, eine starke deutsche Liga zu haben, da sonst das Spanienphänomen auftreten würde? Und es sind ja sicherlich nicht nur Spieler von Dortmund, auch Leute wie Kirchoff etc., welche meist als Bankdrücker enden.
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    3. Antwort von Max Epaminondas, München
      @andi bu: Wer die beste Mannschaft der Welt hat darf auch prahlen. In der Schweiz ist man lieber arrogant und neidisch zugleich ohne etwas geleistet zu haben.
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  • Kommentar von andi bu...., St.Gallen
    War ja klar, das ausgerechnet Götze das wegweisende Tor schiessen musste mit einem nicht neutralen Jubel, und das im signal Iduna Park. War er doch nach den Nationalspielen gerade wieder dabei, Sympathie zurück zu gewinnen. Echt schade, was Bayern mit der deutschen Liga anstellt. Brandstiftung, Steuerhinterziehung, Prostitution mit Minderjährigen und Leerkauf der Liga. Der Rekordmeister ist nicht mehr das, was er mal war.
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    1. Antwort von Remo Zahn, Diessenhofen
      Im Freistaat Bayern ist eben alles erlaubt. Jeden anderen Menschen der so viel Geld hinterzogen hat würden sie an den Pranger stellen. Zum Spiel gibt es nur zu sagen das es völlig unverdient war, aber das ist eben Bayern. Ach ja und den lewandovski werden sie ja ebenfalls noch holen, haben sie schön gesagt mit den Leerkäufen.
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    2. Antwort von Max Epaminondas, München
      @andi bu: Tja der Bünzli-Neid eben. Bayern hat sich den Wohlstand und den Erfolg selber aufgebaut ohne jemals Schulden gehabt zu haben, leider schaffen das die armen Spaniökel, Spaghettis und Schweizer nicht. Bayern ist und bleibt die besten Mannschaft auf diesem Planeten. MIA SAN MIA DEUTSCHLAND holt die Fahnen raus. PS: Wie sieht es denn beim Dorfclub St.Gallen aus?
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