Zum Inhalt springen
Inhalt

Internationale Ligen Bundesliga führt «Hawk-Eye» ein

An der Mitgliederversammlung der deutschen Fussball Liga hat sich am Donnerstag die Mehrheit der Bundesliga-Klubs für die Einführung der Torlinientechnik entschieden. Das «Hawk-Eye» soll auf nächste Saison hin eingeführt werden.

Legende: Video Torlinien-Technologie in der Bundesliga abspielen. Laufzeit 00:16 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.12.2014.

Das Hawk-Eye-System soll in der Bundesliga künftig über die Frage «Tor oder nicht Tor?» entscheiden. 15 der 18 Bundesligisten haben der Einführung am Donnerstag zugestimmt.

«Ich glaube, dass es für den deutschen Fussball ein Schritt nach vorne und eine Hilfe für die Schiedsrichter ist», sagte Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball.

Bewährte Technik

Die Technik soll zur kommenden Saison und ausschliesslich in der Eliteklasse eingeführt werden. Bei der Frage nach dem System hatte sich der Ligavorstand bereits im Vorfeld für das «Hawk-Eye» entschieden.

Sieben auf jedes Tor gerichtete Kameras registrieren dabei die Position des Balles auf den Zentimeter genau. Einen Torerfolg meldet das System innerhalb einer Sekunde an den Schiedsrichter. Das «Falkenauge» kommt bereits beim Tennis und in der englischen Premier League zum Einsatz.

10 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von E. Schönbächler, Einsiedeln
    Dieses "Falkenauge" ist im Fussball ziemlich überflüssig. Ob der Ball drin ist oder nicht ist in 99,9999 % der Fälle offensichtlich. Im Eishockey ist es etwas anderes. Der kleine Puck ist im Wirrwar von Körpern, Schonern und Schlittschuhen oft kaum zu erkennen. Aber im Fussball ist ein "Hawk-Eye" hinausgeworfenes Geld.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Vader, Luzern
    Wie wäre es gleich mit Out- und Abseitskameras? Vielleicht noch Zeitunterbrechungen wie im Eishockey? Vielleicht noch mit Sensoren eingedeckte Spieler, damit man auch weiss, wer den Ball berührt hat und damit man körperliche Einwirkungen, also Fouls sofort erkennen kann? Wie wäre es gleich noch mit einer kompletten elektronischen Spielüberwachung?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Heinz Hugentobler, Ins
    Wie schön ist die englische Sprache, wieder einmal etwas Neues. Immer mehr davon. Mein "Habicht- oder Falken-Auge" entdeckt wirklich alles. Beschämend wie mit der deutschen Sprache umgegangen wird, schade! Zur Tor-Kamera: gute Idee, wir Fernsehzuschauer können die Szenen in der Wiederholung x-mal sehen, ein Schiedsrichter eben nicht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Vader, Luzern
      die Fussballsprache ist nun mal Englisch.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen