Die besten Sprüche der Bundesliga-Hinrunde

Es wurde viel Fussball gespielt, doch noch mehr darüber geredet. Hier eine Sammlung der besten Sprüche aus der Bundesliga.

Dortmunds Trainer Thomas Tuchel schwenkt den Zeigfinger Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «Um den heissen Brei gespielt» Auch Dortmunds Trainer Thomas Tuchel gehört zu den Sprücheklopfern. EQ Images

  • «Wir wollten mehr Druck machen, das ist in die Hose gegangen.» (HSV-Trainer Bruno Labbadia nach dem 0:5 in München)
  • «Da haben wir so viele Fehler gemacht. Das schafft man normal nicht, wenn man es absichtlich versucht.» (Mainz-Trainer Martin Schmidt zu der Phase, als seine Mannschaft innerhalb weniger Minuten gegen Bremen drei Tore kassierte)
Thomas Müller und Philipp Lahm lachen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nie um einen Spruch verlegen Bayern Thomas Müller (rechts) EQ Images

  • «Der FC Bayern ist ein Haifischbecken. Da muss man den Haien eben auch ab und zu einen Fisch hinwerfen.» (Begründung von Doppel-Torschütze Thomas Müller, warum er beim 3:0 gegen Leverkusen nicht auch den zweiten Elfmeter für den FC Bayern geschossen habe)
  • «Solange es 0:0 steht, ist es für uns immer ein gutes Ergebnis und für den Gegner immer ein schlechtes Ergebnis.» (Trainer Ralph Hasenhüttl vom FC Ingolstadt)
  • «Wenn wir gut spielen würden, hätten wir Punkte.» (Daniel Didavi vom VfB Stuttgart nach dem 1:2 bei Hertha BSC, der vierten Niederlage im vierten Saisonspiel)
  • «Wir haben ein bisschen um den heissen Brei gespielt.» (Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel nach dem 1:1 in Hoffenheim)
  • «Der Trainer ist nicht das Problem, sondern die Lösung.» (Stuttgarts Sportvorstand Robin Dutt verteidigt Trainer Alexander Zorniger, der später dennoch freigestellt wird)
  • «Das hat nichts mit Kloster zu tun und dass wir da göttlichen Beistand suchen.» (Hannovers Trainer Michael Frontzeck zum Kurz-Trainingslage in der Hotelanlage «Klosterpforte»)
  • «Fussball ist nicht immer das, was man sich wünscht.» (Bayern-Trainer Pep Guardiola auf die Frage, ob ihn die defensive Spielweise von Eintracht Frankfurt gestört habe)
  • «Wir müssen uns zusammensetzen und uns wahrscheinlich auf die Fresse hauen.» (Hoffenheims masslos enttäuschter Eugen Polanski nach dem 2:4 beim VfL Wolfsburg im TV-Sender Sky)
  • «Der Sozialismus ist gescheitert, der Kommunismus gleich mit.» (Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer auf die Frage, was er vom Vorschlag von Robin Dutt hält, Obergrenzen bei Transfers und Gehältern einzuführen)
Kevin Kuranyi auf der Ersatzbank Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bankdrücker in Hoffenheim Kevin Kuranyi (Mitte). EQ Images

  • «Was soll ich sagen? Ich habe keine Minute gespielt.» (Ex-Nationalstürmer Kevin Kuranyi zur Hoffenheimer Krise)
  • «Spieler machen Fehler, Trainer und Manager machen Fehler und Schiedsrichter machen eben auch Fehler. Bei Torhütern und Schiedsrichtern fällt es immer besonders auf.» (Schiedsrichter Manuel Gräfe nach seinem Fehler vor dem Wolfsburger 1:0 beim 2:1 des VfL gegen Bayer Leverkusen)
  • «Wir sind alle Interimstrainer, ich habe nur keinen Vertrag.» (Gladbachs André Schubert auf die Frage, ob er sich auch nach dem sechsten Ligasieg noch als Interimscoach fühle)
  • «Ich muss etwas übersehen haben in den letzten Tagen.» (VfB-Trainer Alexander Zorniger zum unerklärlich schwachen Auftritt seiner Stuttgarter)
  • «Ich habe den Schiedsrichter Eierkopp genannt. Im Rheinland, wo ich herkomme, ist das keine Beleidigung.» (Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke über Schiedsrichter Guido Winkmann, der ihn beim 1:1 in Bremen auf die Tribüne verbannte)
  • «Sie glauben es nicht, aber wir haben tatsächlich ein Festgeldkonto.» (Sportvorstand Horst Heldt auf die Frage, wie der verschuldete FC Schalke 04 die geplanten Wintertransfers finanzieren will)
  • «Ich bin Österreicher und muss länger nachdenken» (Kölns Trainer Peter Stöger im Sport1-Doppelpass bei der Antwort auf eine Zuschauerfrage)
  • Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 19.12.2015, 17:40 Uhr.