Eismann eiskalt: Das vielleicht unfairste Tor aller Zeiten

Ein höchst unsportliches Tor in Jena bewegte die Fans in der 3. deutschen Liga. Was meinen Sie: Clever oder daneben?

Erhitzte Gemüter in der 3. deutschen Liga: «Da wurde das Fair Play absolut mit Füssen getreten», ärgerte sich Meppen-Trainer Christian Neidhart. Jenas Sören Eismann hatte mit einem skandalträchtigen Tor für Aufregung gesorgt.

Mitspieler bleibt liegen

Eismann hatte gegen Meppen (2:2) dem überraschten Gegenspieler Nico Granatowski den Ball stibitzt, als dieser nach einem Zweikampf mit Verletzungsfolge offensichtlich auf den Schiri-Pfiff gewartet hatte. Jenas (!) Julian Günther-Schmid war Sekunden zuvor verletzt liegen geblieben. Eismann rannte dennoch los und schlenzte den Ball zum zwischenzeitlichen 1:2 ins Tor (58.).

Er habe es so erlebt, dass Granatowski «den Fuss auf den Ball stellt und der Schiedsrichter anzeigt, das weitergespielt werden soll», sagte Eismann, der später auch den Ausgleich zum 2:2-Endstand erzielte. Tags darauf folgte aber die Entschuldigung:

Laut Ziffer 5 der «Fussballregeln 2017/18» entscheidet allein der Schiedsrichter, ob eine Partie wegen einer Verletzung unterbrochen werden muss oder nicht.

Wie beurteilen Sie Eismanns Aktion?

  • Völlig okay, die Partie war ja nicht unterbrochen.

    26%
  • Total daneben, hier wurde das Fair Play mit Füssen getreten.

    48%
  • Schwierig zu sagen, der Schiedsrichter hätte das Spiel unterbrechen müssen.

    25%
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