FIFA setzt Transfer-Sperre gegen Barcelona durch

Die FIFA hat den Einspruch des FC Barcelona und des spanischen Verbandes RFEF gegen das Transfer-Verbot des Klubs abgewiesen. Der FC Barcelona darf somit in den kommenden beiden Wechselperioden keine Spieler verpflichten.

Luis Suárez bei seiner Vorstellung in Barcelona. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Vorerst keine neuen Stars? Der Uruguyaner Luis Suarez konnte dank aufschiebender Wirkung zu Barcelona wechseln. Keystone

Aufgrund von Verstössen gegen die internationalen Transferbestimmungen bei 10 minderjährigen Spielern sprach die FIFA im April ein Transferverbot für zwei Transferperioden aus. Mit der Berufung von Barcelona wurde aber aufschiebende Wirkung gewährt, wodurch Spieler wie Luis Suarez, Ivan Rakitic und Marc-André ter Stegen diesen Sommer noch zu Barcelona wechseln konnten.

Berufung abgelehnt

Nun macht die FIFA aber ernst und verbietet dem 22-fachen spanischen Meister mit der Ablehnung des Einspruchs jegliche Transfers und Verkäufe in den beiden nächsten Wechselperioden.

Weiter forderte die FIFA den spanischen Verband auf, sein Regelwerk und das bestehende System bezüglich der internationalen Transfers von Minderjährigen anzupassen. Zudem verurteilte man Barcelona und den Verband zu einer Geldstrafe von 450'000 bzw. 500'000 Schweizer Franken.

Barcelona will den Entscheid vor dem Internationalen Sportgerichtshof TAS anfechten.