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Pep Guardiola dirigiert an der Seitenlinie
Legende: Da geht's lang Pep Guardiola dirigiert wohl bald in der Premier League. EQ Images
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Internationale Ligen Fix: Guardiola verlässt Bayern – Ancelotti übernimmt

Was sich seit längerer Zeit abgezeichnet hat, ist nun offiziell: Pep Guardiola verlässt Bayern am Ende der laufenden Saison. Als Nachfolger verpflichten die Münchner den Italiener Carlo Ancelotti.

Lange hüllten sich die Parteien in Schweigen, doch am Sonntag folgte nun die offizielle Bestätigung: Pep Guardiola (44), der die Bayern seit seinem Amtsantritt zu zwei Meistertiteln (2014 und 2015) und einem Pokalsieg (2014) gecoacht hat, wird die Münchner am Ende der aktuellen Spielzeit verlassen.

«Wir sind Pep Guardiola dankbar für alles, was er unserem Verein seit 2013 gegeben hat», lässt sich Bayerns Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge in einer Presserklärung zitieren. «Ich bin überzeugt, dass Pep und unsere Mannschaft jetzt noch intensiver daran arbeiten werden, die grossen sportlichen Ziele zu erreichen.»

Wohin Guardiolas Weg geht, ist noch nicht bekannt. Vieles deutet aber darauf hin, dass seine nächste Station Manchester City sein dürfte.

Ancelotti bis 2019

Der 56-jährige Carlo Ancelotti, der bis Sommer 2015 bei Real Madrid unter Vertrag gestanden hat, wird Guardiolas Arbeit weiterführen. «Er hatte als Trainer überall Erfolg und hat 3 Mal die Champions League gewonnen. Carlo ist ein ruhiger, ausgeglichener Fachmann, der mit Stars umgehen kann und einen variantenreichen Fussball spielen lässt», so Rummenigge.

Zuletzt machte Ancelotti an der Westküste Kanadas in Vancouver ein halbjähriges Sabbatical. Er hat bei den Bayern einen Dreijahresvertrag bis 2019 unterschrieben. Seine grössten Erfolge feierte Ancelotti mit der AC Milan (zwei CL-Triumphe) und Real Madrid (ein CL-Triumph). Zudem holte er mit PSG und Chelsea die nationale Meisterschaft.

Sendebezug: Radio SRF 1, Mittagsbulletin, 20.12.15, 12:00 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rudolf von Rohr Ewald , Oberrohrdorf
    Pep Guardiolas Mentalität passte nicht zu den Deutschen. Ob sie zu der Premier League passt ist mindestens fraglich. Wenigstens finanziell lohnt sich der Wechsel für Pep.
  • Kommentar von Christian Hofstetter , Zürich
    Die drei so genannt besten Trainer der Welt, Guardiola, Ancelotti und Mourinho können bei den reichsten Clubs Bayern, Barcelona, Real und Manchester City dafür sorgen, dass ihre Jahreslöhne und Prämien immer mehr in die Höhe getrieben werden. Vorausgesetzt sie bleiben nicht zu lange bei einem der genannten Clubs. Ob sie noch Erfolg haben, ist zweitrangig.
    1. Antwort von Sim Hitch , Kreuzlingen
      Ha ja, würd ich nicht anders machen ;)
    2. Antwort von Hans Stalder , Thun
      Ja, es ist so. Es geht nicht mehr um Fussball, es geht nur noch ums Geld.