«Fritz und Pizza sind Legenden»

Im Lager von Werder Bremen war die Erleichterung nach dem Klassenerhalt riesig. Bei Frankfurt und vor allem Stuttgart war Wunden lecken angesagt.

Bremens Viktor Skripnik jubelt nach dem Schlusspfiff im Weserstadion. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Trainer im Glück Bremens Viktor Skripnik nach dem Schlusspfiff im Weserstadion. Imago

Der Abstiegskampf in der Bundesliga bot Spannung bis zur allerletzten Minute. Am Ende jubelte Werder Bremen über den direkten Ligaerhalt. Frankfurt muss den Umweg über die Relegation nehmen, Stuttgart steigt ab. Die Stimmen zum Abstiegskrimi:

  • «So ein Jahr wünschst du keinem. Wir haben uns am Ende belohnt. So etwas geht natürlich irgendwie in die Geschichte ein. Das ist Wahnsinn.» Werders Zlatko Junuzovic, ungläubig
  • «Werder Bremen ist Werder Bremen. Clemens Fritz und Pizza sind Legenden. Ohne die beiden wären wir schon lange abgestiegen.» Bremen-Coach Viktor Skripnik, dankbar
  • «Wir haben zu wenig investiert, hatten kaum Ballbesitz und der Druck wurde immer grösser. Es ist ärgerlich, dass man durch eine Standardsituation verliert. Jetzt heisst es, den Kopf wieder aufzurichten und die Brust nach vorne zu bringen.» Eintracht-Trainer Niko Kovac, vorausblickend
  • «Wir sind nicht heute abgestiegen. Wir haben über die gesamte Saison hinweg viele Fehler gemacht und leider selten die Verantwortung dafür übernommen. Jetzt müssen wir die Suppe leider auslöffeln.» Stuttgarts Martin Harnik, selbstkritisch
«  Es war ein hartes Stück Arbeit. »

Martin Schmidt
Der Schweizer Mainz-Coach

Nicht nur in Bremen wurde gejubelt. Auch im oberen Tabellen-Drittel gab es glückliche Gesichter:

  • «Es war super! Die Leute denken, dass es einfach ist. Aber wir hatten in diesem Jahr mit dem BVB einen sehr grossen Konkurrenten.» Der scheidende Bayern-Trainer Pep Guardiola, bilanzierend
  • «Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben leider den 5. Platz verloren, aber Platz 6 ins Ziel gerettet. Europapokal, das ist schön.» Der Schweizer Mainz-Coach Martin Schmidt, stolz

Und ein Schweizer Schlüsselspieler machte sich nach der 34. Runde Gedanken über seine sportliche Zukunft:

  • «Es ist eine sehr schwere Entscheidung. Ich bin erst 23 und habe hier vier meiner schönsten Jahre erleben dürfen. Wenn es soweit ist, dann werde ich das mit dem Verein gut entscheiden.» Gladbachs Granit Xhaka, hin- und hergerissen

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 14.5.16, 17:40 Uhr