Guardiola wird Heynckes-Nachfolger bei Bayern München

Pep Guardiola wird bei Bayern München im Sommer Jupp Heynckes als Trainer beerben. Der Spanier hat einen Vertrag bis 2016 unterschrieben.

Pep Guardiola wagt nach einer einjährigen Pause die Rückkehr ins Trainerbusiness. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Neuer Job Pep Guardiola wagt nach einer einjährigen Pause die Rückkehr ins Trainerbusiness. Reuters

Der 42-jährige Guardiola hat beim deutschen Rekordmeister einen Vertrag bis 2016 erhalten. Jupp Heynckes hatte dem Verein bereits vor Weihnachten mitgeteilt, dass er seinen im Sommer auslaufenden Kontrakt nicht verlängern wird.

Gegen englische Klubs entschieden

Guardiola wurde auch von den englischen Top-Klubs Manchester United, Manchester City und FC Chelsea umworben, entschied sich aber offenbar gegen das ganz grosse Geld - und für die Münchner.

«Guardiola ist einer der erfolgreichsten Trainer der Welt und wir sind sicher, dass er nicht nur dem FC Bayern, sondern auch dem deutschen Fussball viel Glanz verleihen kann», kommentierte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Verpflichtung.

Erfolgreiche Zeit in Barcelona

Unter der Leitung von Guardiola entwickelten sich Spieler wie Lionel Messi, Xavi oder Andrès Iniesta zu Weltstars. Der 47-malige Nationalspieler war bis Sommer 2012 bei Barcelona tätig, wo er auch seine Laufbahn begonnen hatte. Mit den Katalanen gewann er 14 Titel in 4 Jahren, darunter zweimal die Champions League.

2009 und 2011 wurde er zum Weltklubtrainer gekürt. Nach dem Ende seiner Spielerlaufbahn 2006 hatte er 2007 bei der 2. Mannschaft von Barça seine Arbeit als Trainer aufgenommen.

Hitzfeld: «Ein wichtiges Zeichen»

Der letzte Trainer, der mit den Bayern die Champions League gewann, war der Schweizer Nati-Coach Ottmar Hitzfeld. «Das ist die grösste Transfer-Sensation in der 50-jährigen Bundesliga-Historie», sagt Hitzfeld zum Transfer. Und weiter: «Das
ist typisch Bayern. Sie sind immer wieder für einen Transfercoup gut. Dass Guardiola kommt, ist ein ganz wichtiges Zeichen für den Klub.»