Leipzig gewinnt Skandal-Spiel am grünen Tisch

Der Eklat in der Pokal-Partie zwischen Osnabrück und RB Leipzig hat Konsequenzen. Das Sportgericht des Deutschen Fussball-Bundes erklärte RB Leipzig am grünen Tisch zum Sieger.

Die Pokal-Partie in Osnabrück hatte mit Fairplay nicht viel zu tun. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Haufenweise strittige Szenen Die Pokal-Partie in Osnabrück hatte mit Fairplay nicht viel zu tun. Imago

Für die Akteure von Osnabrück ist der Entscheid des Sportgerichts äusserst bitter. Zum Zeitpunkt des Spielabbruchs in der 71. Minute hatten die Hausherren gegen Leipzig mit 1:0 geführt. Mit dem Urteil des DFB wird das Spiel nun mit 2:0 für die Gäste gewertet, womit das Pokal-Abenteuer für Osnabrück beendet ist.

«Der Verein ist für seine Zuschauer verantwortlich. Das Verschulden der Zuschauer ist dem Verein zuzurechnen», begründete der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Hans E. Lorenz, den Rechtsspruch.

Die hitzige Pokal-Partie war am vergangenen Montagabend abgebrochen worden, nachdem Schiedsrichter Martin Petersen von einem aus dem Osnabrücker Zuschauerblock geworfenen Feuerzeug am Kopf getroffen wurde. Der Unparteiische erlitt dabei eine leichte Gehirnerschütterung.