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Neuer Trainer bei den Bayern Das Kandidaten-Karussell dreht sich

Wer tritt bei Bayern München die Nachfolge von Niko Kovac an? In den Medien kursieren zahlreiche Anwärter.

Massimiliano Allegri und Erik ten Hag.
Legende: Kommen in Frage Massimiliano Allegri und Erik ten Hag. Keystone/Imago Images

Am Samstag hatte Bayern München in Frankfurt 1:5 verloren. Am Sonntag zogen die Verantwortlichen beim Rekordmeister die Reissleine und entliessen Trainer Niko Kovac. Die grosse Frage ist nun, wer in Zukunft bei den Bayern an der Seitenlinie stehen wird. Kandidaten gibt es viele:

  • Erik ten Hag (49): Der Niederländer beeindruckte in der vergangenen Saison, als er Ajax Amsterdam in den Halbfinal der Champions League führte. Was den Bayern-Bossen sicherlich imponiert, ist der attraktive Spielstil, den Ten Hag zu lehren pflegt. Für ihn spricht zudem, dass er zwischen 2013 und 2015 schon die 2. Mannschaft der Münchner betreute. Allerdings ist Ten Hag vertraglich bis 2022 an Ajax gebunden. Ein kurzfristiges Engagement bei den Bayern schloss der 49-Jährige am Montag aus: «Ich kann bestätigen, dass ich in dieser Saison bei Ajax bleiben werde», sagte Ten Hag.
Erik ten Hag schliesst kurzfristiges Engagement bei den Bayern aus
Aus Sport-Clip vom 05.11.2019.
  • José Mourinho (56): Der exzentrische Portugiese würde eine beeindruckende Vita an die Säbenerstrasse mitbringen. Mourinho gewann je zweimal die Champions League und die Europa League, wurde in Portugal, England, Italien und Spanien Meister. Dass ihn die Bundesliga interessiert, hat er kundgetan, Deutsch lernt er ebenfalls seit geraumer Zeit.
  • Massimiliano Allegri (52): Der Italiener beendete im Sommer seine erfolgreiche Zeit als Trainer von Juventus Turin. 5 Meistertitel und 4 Pokalsiege feierte er mit der «Alten Dame», zweimal führte er sie in den CL-Final. Gewichtige Argumente gegen Allegri sind der Mangel an deutscher Sprachkenntnis und seine Ankündigung, ein Sabbatjahr einlegen zu wollen.
  • Arsène Wenger (70): Der langjährige Teammanager des FC Arsenal geniesst in München hohes Ansehen. Mehr als eine Notlösung wäre der Elsässer aber kaum.
  • Ralf Rangnick (61): Über Rangnick heisst es, dass er als sogenannter «Head of Sport and Development Soccer» im Red-Bull-Kosmos nicht übermässig glücklich sei und eine Rückkehr auf die Trainerbank durchaus in Betracht ziehe. «Professor» Rangnick gilt als Querkopf, was ihm vor etlichen Jahren von Uli Hoeness den Vorwurf der Besserwisserei einbrachte.
  • Hansi Flick (54): Der frühere DFB-Sportdirektor wurde im Sommer als Co-Trainer an die Seite von Kovac geholt und nach der Trennung vom Cheftrainer zumindest mit den Heimspielen gegen Piräus und Dortmund betraut. Obwohl Flick ein gutes Ansehen bei den Spielern geniessen soll, ist eine dauerhafte Beschäftigung eher unwahrscheinlich.

Neben diesem Sextett kursieren mit Xabi Alonso, Mark van Bommel, Miroslav Klose oder Mauricio Pochettino noch weitere Namen auf der Kandidatenliste.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 02.11.2019, 17:50 Uhr

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