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Nagelsmann fordert Funk auf Spielfeld (ARD, Autor: Taufig Khalil)
abspielen. Laufzeit 01:27 Minuten.
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NFL als Vorbild Nagelsmann will den ferngesteuerten Profi

Laut dem Bayern-Coach könne der Fussball vom American Football viel lernen. Er fordert technische Hilfsmittel wie in der NFL.

Julian Nagelsmann will seine Spieler verkabeln – wie die Quarterbacks im Football. «Das ist etwas, was wir im Fussball unbedingt brauchen. Idealerweise auch mit einer Verbindung zurück, dass der Spieler mit den Trainern kommunizieren kann», sagte der Bayern-Trainer dem Münchner Merkur.

Nagelsmann weiss, dass er hier an einem Tabu rührt. Durch das Verhindern von Neuerungen würden aber Chancen verpasst, «unseren Sport etwas moderner zu gestalten».

Wir wollen etwas im Trikot haben, damit Spieler und Trainer kommunizieren können.
Autor: Julian Nagelsmann

Seit der Saison 2018/19 ist elektronische Kommunikation in der Bundesliga erlaubt, aber nur innerhalb des Trainerstaffs und mit der medizinischen Abteilung. Für Spieler ist sie verboten. «Du musst auch mal sagen: ‹Wir wollen etwas im Trikot haben, damit Spieler und Trainer kommunizieren können›», so Nagelsmann.

Im Football sei es leichter, ihm bleibe «nur die Halbzeitpause, um taktische Dinge mit den Spielern zu besprechen». Das sei zu wenig. Auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel in Sachen Spezialisierung von Trainern auf Mannschaftsteile, könne der Fussball von der NFL lernen.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager  (Manager)
    Man könnte es ja mal ausprobieren in reduziertem Masse. Also Trainer mit Captain und evtl. noch ein, zwei weiteren Schlüsselspielern unsichtbar über Funk verbunden. Könnte schon interessant sein. Wer weiss? Wenn es sich als Flop entpuppt, wieder weglassen. Schaden würde so mE nicht entstehen. Vielleicht würde der Fussball tatsächlich attraktiver?
  • Kommentar von Samuel Blatter  (samuel.blatter)
    Von der Idee halte ich nichts.
    Was mir aber gefällt ist, dass seit Corona mehr gewechselt werden darf. Von mir aus unbeschränkt wie im Handball (ohne, dass das Spiel dafür unterbrochenwerden muss. Um zu kontrollieren, dass alles mit rechten Dingen (Stollen etc.) zu- und hergeht, könnte man eine Wechselzone errichten, wo man zuvor kontrolliert wird. Da könnte man auch Spieler auswechseln, taktisch anweisen und wieder ajfs Feld schicken.
  • Kommentar von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
    Ich finde die Idee daneben. Da stehen elf Millionäre auf dem Platz, die sollten also noch selbst wissen, was sie auf den Fussballplatz tun müssen. Es sind ja nicht hirnloses Muskeltiere!!! Sonst wird der Sportler ja nur noch zu einem muskelgepackten Roboter. Allerdings beobachte ich dies auch bei s an anderen Sportarten.