Perfektes Bundesliga-Debüt für Seferovic, Rekord-Tor in Dortmund

Am 1. Spieltag der Bundesliga hat Neuzugang Haris Seferovic Eintracht Frankfurt zu einem knappen 1:0-Sieg über Freiburg geführt. Dortmund unterlag Leverkusen zum Saisonauftakt 0:2. Karim Bellarabi erzielte dabei das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte.

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Seferovic trifft gegen Freiburg

0:33 min, aus sportaktuell vom 23.8.2014

Seferovic, der in der Sommerpause von Real Sociedad San Sebastian nach Frankfurt gewechselt hatte, ist bei seinem Debüt für die Eintracht ein Einstand nach Mass gelungen. Bereits in der 15. Minute war der Schweizer Nationalspieler mit seinem 1. Bundesliga-Tor für die Entscheidung besorgt.

Seferovic liess seinem Nationalmannschaftskollegen Roman Bürki, der ebenfalls sein Bundesliga-Debüt im Tor des SC Freiburg feierte, keine Chance. Mit etwas Glück kam der 22-jährige Stürmer im Strafraum an den Ball und schob mit viel Übersicht aus sechs Metern am ehemaligen GC-Torhüter vorbei.

Bellarabi mit Rekord-Tor gegen Dortmund

Einen regelrechten Blitzstart der Gäste erlebten die Fans in Dortmund. Gerade einmal 9 Sekunden waren gespielt, als Leverkusens Bellarabi gegen den Vizemeister zum 1:0 traf und damit das schnellste Tor in der Geschichte der Bundesliga erzielte. Den bisherigen Rekord hielten Giovane Elber (Bayern München), Ulf Kirsten (Leverkusen) und Paul Freier (Bochum), die jeweils nach 11 Sekunden getroffen hatten.

Jürgen Klopps Dortmunder taten sich in der Folge extrem schwer gegen aufsässige und defensiv sehr kompakt stehende Leverkusener. Auch eine druckvolle Schlussphase, in der Dortmund alles nach vorne warf und zu zahlreichen Chancen kam, brachte dem Heimteam keinen Torerfolg. Im Gegenteil: Nur Sekunden vor dem Schlusspfiff erhöhte Stefan Kiessling für die Gäste auf 2:0.

Hamburg tut sich schwer beim Aufsteiger

Beinahe-Absteiger Hamburg kam bei Aufsteiger Köln derweil nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Die Norddeutschen, bei denen Johan Djourou und Neuzuzug Valon Behrami von Beginn weg zum Einsatz kamen, waren über die gesamte Partie gesehen zwar die bessere Mannschaft. Richtige Torchancen blieben in einem von zahllosen Fehlpässen und kleinen Fouls geprägten Spiel aber Mangelware.

Erneuter Dämpfer für Schalke, Hoffenheim Tabellenführer

Eine weitere bittere Niederlage musste Schalke 04 bei Hannover 96 hinnehmen. Fünf Tage nach der Pokal-Niederlage in Dresden setzte es für die «Knappen» trotz einer 1:0-Führung noch eine 1:2-Niederlage ab. Edgar Prib (67.) und Joselu (70.) drehten die Partie innerhalb von 3 Minuten.

Besser lief es Hoffenheim zu Hause gegen Augsburg. Die Kraichgauer, bei denen die neu verpflichteten Pirmin Schwegler (verletzt) und Steven Zuber (Ersatz) fehlten, siegten 2:0 und eroberten damit vorübergehend die Tabellenspitze.

Nach einer 2:0-Führung musste sich Hertha Berlin gegen Werder Bremen mit einem 2:2 begnügen. Julian Schieber schoss die Hauptstädter bis zur 47. Minute mit einem Doppelpack in Front, ehe Assani Lukimya (53.) und Franco di Santo (56.) die einseitige Partie entgegen dem Spielverlauf auszugleichen vermochten. Der Ex-Basler Valentin Stocker war bei den Berlinern überzählig, Fabian Lustenberger fehlte seinem Team wegen Trainingsrückstand.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 23.8.14, 17:40 Uhr