Petr Cech: Ansporn statt Sättigung

Petr Cech, Arsenals Neuankömmling im Tor, wird mit Vorschusslorbeeren bedacht. Schon beim 1. Saisontitel im Supercup war er der erhoffte Rückhalt. Der Tscheche sagt: «Das macht Hunger auf mehr.»

Petr Cech streckt beide Zeigefinger in die Höhe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die erste Heldentat Petr Cech lässt sich im Arsenal-Dress in der Community Shield als Sieger feiern. Reuters

Die Daily Mail rechnet vor, dass Petr Cech (33) der 199. Spieler ist, der unter Arsène Wenger bei den «Gunners» eingesetzt worden ist. Die Nummer 1 gehörte beim Amtsantritt des Franzosen am 12. Oktober 1996 einst David Seaman. Wie der Tscheche war auch er eine grosse Figur zwischen den Pfosten.

«  Seine Präsenz lässt das Tor für den Gegner klein aussehen.  »

Arsène Wenger

Wenger vergleicht Cech mit einem weiteren Giganten, mit Edwin van der Sar. Der Niederländer wechselte mit 35 von Fulham zu ManUnited. «Er hatte dort nochmals 5 starke Saisons. Ich sehe nicht ein, weshalb dies Petr nicht auch schaffen kann.»

Petr Cech winkt mit beiden Händen in die Zuschauerränge an der Stamford Bridge. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Abschied Petr Cech hat nach 11 Saisons dem FC Chelsea den Rücken zugekehrt. Imago

Eine erste Kostprobe lieferte der 1,96-m-Hüne im Supercup ausgerechnet gegen Ex-Klub Chelsea ab (1:0). «Solche Erfolge spornen an, noch mehr Ruhm zu erreichen», sagte er. Es gebe Leute, die nach einem Triumph in Selbstzufriedenheit verfallen und aufhören würden zu arbeiten. «Bei mir verhält es sich gerade umgekehrt.»

Wenger lobt auch Cechs Intelligenz und dessen Charisma. «Er hat eine einschüchternde Präsenz», bringt er es auf den Punkt.

Petr Cech mit der 1. Trophäe der Saison

Video «Fussball: Pressekonferenz mit Arsene Wenger (Englisch, Quelle: SNTV)» abspielen

Wenger: «Sind bereit für den Kampf» (Englisch, Quelle SNTV)

0:30 min, vom 8.8.2015