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Internationale Ligen Schmidt: «Die letzten Stunden waren unheimlich spektakulär»

Von der 1. Kontaktaufnahme am Sonntagmorgen bis zum 1. Training mit dem Team am Montagabend: So turbulent verlief die Verpflichtung von Martin Schmidt als neuer Wolfsburg-Trainer.

Am Montagabend um 18 Uhr leitete Martin Schmidt erstmals das Training des VfL Wolfsburg. Der neue Schweizer Trainer der «Wölfe» hatte zu diesem Zeitpunkt ereignisreiche Stunden hinter sich:

  • Die 1. Kontaktaufnahme fand am Sonntagmorgen statt. Schmidt befand sich zu diesem Zeitpunkt bei sich zu Hause im Wallis.
  • Er sei danach «telefonierend ins Auto gestiegen», erklärt Schmidt nach dem Training, «und sei ‹auf Verdacht› losgefahren.»
  • Auf der 6- bis 7-stündigen Fahrt hätten sich die Gespräche «immer mehr intensiviert» und er habe «immer mehr Gas gegeben», sagt der 50-Jährige mit einem Schmunzeln.

Der ehemalige Mainz-Trainer und der VfL Wolfsburg wurden sich schon während Schmidts Autofahrt vom Wallis nach Niedersachsen einig. Vor Ort mussten nur noch Details geregelt werden. «Es waren unheimlich spektakuläre Stunden», sagt der Schweizer dazu.

Video
Impressionen aus Schmidts 1. Training in Wolfsburg
Aus Sport-Clip vom 18.09.2017.
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Die Zeit drängt

Viel Zeit hat Schmidt nicht, um die verunsicherte Mannschaft (der VfL liegt nach 4 Runden nur auf Platz 14) auf das nächste Spiel einzustellen. Bereits am Dienstag empfängt Wolfsburg den Tabellenvorletzten aus Bremen zum «Bundesliga-Krisengipfel».

Er habe nicht viel Zeit, werde diese aber «volles Rohr» nutzen, verspricht Schmidt. Sein Credo für die kommenden Tage: «Nicht denken, machen!»

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 18.9.17, 18:45 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Remark  (andrema)
    @Haensler: Wenn Sie den Bericht über Martin Schmidt bzw. über dessen Verhalten witzig finden, tun Sie mir einfach nur leid.
  • Kommentar von Andreas Remark  (andrema)
    Zitat: Auf der 6- bis 7-stündigen Fahrt hätten sich die Gespräche «immer mehr intensiviert» und er habe «immer mehr Gas gegeben», sagt der 50-Jährige...". Martin Schmidt muss also während der (immer schneller werdenden!) Fahrt quasi pausenlos telefoniert haben - und es scheint ihm überdies nicht mal etwas auszumachen, sein gemeingefährliches Verhalten im Straßenverkehr in die Öffentlichkeit zu tragen. Was haben wir inzwischen doch für tolle "Vorbilder".
    1. Antwort von Ernst U. Haensler  (ErnstU)
      Typischer Bünzli Kommentar - der Text über Martin Schmidt ist doch witzig !
  • Kommentar von Beat Wyler  (Beat Willy Wyler)
    6 bis 7 Stunden für fast 1000 km. Nicht schlecht...!
    1. Antwort von Martin Meier  (M.Meier)
      Vor allem wenn man bedenkt, dass davon die ersten 2-2.5h bei max. bei Tempo 120 gefahren werden dürfen.