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Spitzenkampf gegen Dortmund Der ultimative Härtetest für die Gladbacher Defensive

Die Abwehr stellt das Gladbacher Prunkstück dar. Mit dabei in dieser Hintermannschaft sind auch 3 Schweizer.

Yann Sommer, Nico Elvedi und Michael Lang
Legende: Kassieren im Schnitt ein Gegentor pro Spiel Die Schweizer Yann Sommer, Nico Elvedi und Michael Lang (v.r.n.l.) Imago

Gladbach verblüfft. Jedes Heimspiel dieser Vorrunde wurde gewonnen, was Klubrekord bedeutet. Nach 16 Spieltagen steht das Team von Dieter Hecking auf dem 2. Rang. Wie kam es zu dieser starken Entwicklung der Borussia?

  • Neue Grundordnung: Trainer Hecking stellte in der Sommerpause um. Vom 4-4-2 wechselte er auf eine offensivere Variante des 4-3-3, gab so beispielsweise Thorgan Hazard mehr Freiheiten. Der Belgier blühte auf, war im Schnitt an einem Tor pro Spiel beteiligt. Auch Neuzugang Alassane Pléa fühlt sich in der vordersten Angriffsreihe pudelwohl.
  • Defensive Stabilität: Erstaunlich ist, dass Gladbach trotz der offensiveren Ausrichtung deutlich weniger Tore kassiert. Der Gegentor-pro-Spiel-Schnitt konnte von 1,53 auf 1,00 gesenkt werden. Die Veränderungen: Nico Elvedi wurde permanent vom Aussen- zum Innenverteidiger umdisponiert, während Michael Lang die offene Aussenposition einnahm.

Spitzenspiel der beiden Borussias

Ein weiterer Beleg für die starke Defensivarbeit ist die Einstellung eines weiteren Klubrekords. Nach 16 Spieltagen haben die Fohlen bereits 7 Mal kein Gegentor erhalten. «Für die Defensive und ganz speziell den Torhüter ist es ein wunderbares Gefühl, wenn man sich kein Ding fängt», freute sich Yann Sommer im Kicker.

Mit dem Dortmund-Angriff wartet nun ein wahrer Prüfstein auf die Gladbach-Hintermannschaft. Der BVB stellt vor Borussia Mönchengladbach den besten Angriff. Auch in der Tabelle nehmen die beiden Borussias die vordersten Ränge ein.

Sendebezug: SRF 3, Abendbulletin, 18.12.2018, 22:00 Uhr