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Internationale Ligen Terim für 9 Ligaspiele gesperrt

Galatasaray Istanbul muss in den kommenden 9 Ligaspielen auf Trainer Fatih Terim verzichten. Der 59-Jährige wurde für eine Schiedsrichter-Attacke bestraft. Er muss zudem eine Busse in der Höhe von rund 21'000 Euro bezahlen.

Fatih Terim
Legende: 9 Spielsperren Fatih Terim sorgte in der türkischen Liga für einen Skandal. Reuters

In der Begegnung gegen den Tabellenletzten Mersin Idman Yurdu (3:1) hatten Terim und seine Co-Trainer Hasan Sas (2 Spielsperren) und Ümit Davala (1 Spielsperre) am vergangenen Wochenende den Schiedsrichter attackiert. Nun wurde das Trio von der Disziplinarkomitee des türkischen Fussball-Verbandes (TFF) bestraft. Galatasaray hat bereits Einspruch gegen die Strafen angekündigt.

Eine Frau auf der Bank?

Sollte das Urteil bestätigt werden, könnte auf der Bank von Galatasaray beim Punktspiel am Samstag bei Kardemir Karabükspor erstmals eine Frau das Sagen haben: Duygu Erdogan gehört zu Terims Trainerstab.

Der Klub vom Bosporus, der am Dienstag gegen Real Madrid im Viertelfinale der Champions League gescheitert war, führt die Liga 6 Spieltage vor dem Saisonende mit 4 Punkten vor Lokalrivale Fenebahce an. «Wir werden auch Meister, wenn ich die Mannschaft vom Mond anleiten muss», kommentierte Terim das Urteil gewohnt selbstsicher.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Chrige, Winterthur
    Man sollte vielleicht eher anfügen, dass sich Fatih Terim ebenfalls als türkischer Nationaltrainer nicht korrekt verhalten hat. Ein solcher Trainer, mit solchen ständigen Wutausbrüchen, sollte schon lange gesperrt werden und das lebenslänglich!!!
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    1. Antwort von Allez YB, Bern
      Soso, "lebenslänglich" mit 3 Ausrufezeichen. Es scheint, dass Sie es ernst meinen, aber auf welcher Grundlage sollte er gesperrt werden? Ein Challandes z.B. hat auch ständig Wutausbrüche, was aber daran liegt, dass er mit Herz und Blut dabei ist, wie auch Fatih Terim. Emotionen gehörten schon immer dazu und so wirds es bleiben, wobei jeder dies anders zeigt. Frage nebenbei: Verfolgen Sie Terims Spiele oder wieso können Sie das so gut beurteilen mit den "ständigen Wutausbrüchen"? Merci Adieu
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  • Kommentar von Allez YB, Bern
    Man sollte vielleicht anfügen, dass der Schiedsrichter "nur" verbal attackiert wurde und nicht tätlich o.ä. So wie es hier steht, klingt das nach einem Kapitalverbrechen.
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    1. Antwort von Unglaublich, Schweiz
      Pure Absicht. Man schreibt es explizit so damit die Leser denken er sei Tätlich geworden...Typische Meinungsmacherei der schweizer Boulevard Presse. Wäre es ein Schweizer würde man jedes Detail dazufügen das negatives ausschliesst. Die SVP-Seuche ist halt verbreitet...
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