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Wegen Defibrillator Eriksen kann Karriere nicht in Italien fortsetzen

Weil es in der Serie A nicht erlaubt ist, mit einem Defibrillator zu spielen, wird Christian Eriksen nicht weiter für Inter Mailand auflaufen können.

Christian Eriksen.
Legende: Wird er seine Karriere fortsetzen? Christian Eriksen. Keystone

Dänemarks Nationalspieler Christian Eriksen wird seine Karriere nach seinem Herzstillstand während der Europameisterschaft auf keinen Fall bei Inter Mailand oder einem anderen italienischen Verein fortsetzen können.

Fabrizio Braconaro, Mitglied der wissenschaftlichen Kommission beim italienischen Verband FIGC, sagte am Donnerstag in einem Radio-Interview, das Erteilen einer Spielgenehmigung für einen Profi mit eingesetztem Defibrillator sei nicht möglich. Eriksens Vertrag bei Inter läuft eigentlich bis 2024.

Macht Eriksen weiter?

In Italien gelten diesbezüglich deutlich strengere Regeln als in anderen europäischen Ligen. Zum Beispiel spielt der Niederländer Daley Blind (Ajax Amsterdam) mit einem Defibrillator.

Eriksen war im EM-Spiel gegen Finnland (0:1) zusammengebrochen und musste auf dem Platz wiederbelebt werden. Ihm wurde in einer Operation ein subkutaner Defibrillator implantiert, der Herzrhythmusstörungen erkennt und im Notfall gegenschockt.

Video
Archiv: Spieler und Fans zollen Eriksen Respekt
Aus Sport-Clip vom 17.06.2021.
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10 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Blaser  (PrCh)
    Es tut mit extrem Leid für ihn. Aber... ist es nicht so oder so gesünder, nach so einem Vorfall und mit einem eingebauten Defibrillator auf Hochleistungssport zu verzichten?
    So wegen Familie etc...
  • Kommentar von Hans H. Hirt  (AndromedaAxiomis)
    Na, Geld hat er ja genug.
    1. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Ziemlich doofer Kommentar!!
    2. Antwort von Samira Amgarten  (S Amgarten)
      Was für ein dämlicher Kommentar. Als ob Geld und Glück etwas miteinander zu tun hätten.
    3. Antwort von Markus Hunziker  (MH1)
      Weil für sie nur Geld wichtig ist, heisst das nicht, dass anderen Menschen nicht auch andere Dinge wichtig sind!
  • Kommentar von Peter Müller  (pedromulinho)
    Wie heisst es: Regeln sind Regeln. Dass allerdings Italien auch nach dem Fall Eriksen einen Sonderweg fährt, finde ich bedauerlich. Jedenfalls ist Eriksen sehr zu wünschen dass er, sofern er das möchte, einen neuen Platz findet wo er sich weiter verwirklichen kann.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Müller, was Sie als bedauerlichen Sonderweg in Italien bezeichnen, gilt dort schon seit längerem und wird nicht wegen eines einzigen prominenten Fussballers ausser Kraft gesetzt. Ausserdem ist dieses Berufsverbot sicher aus medizinischer Sicht vernünftig begründbar, sonst würde es gegen Arbeitsrecht verstossen. Auch wäre es interessant, zu erfahren, ob diese Regel wirklich nur in Italien gilt.
    2. Antwort von luca de angelis  (lucadeangelis)
      herr müller liest nur italien und schon sieht er rot ;) bitte informieren sich sich genau sonst sind solche kommentare nicht der rede wert
    3. Antwort von Peter Müller  (pedromulinho)
      Herr De Angelis, ob Sie's glauben oder nicht aber: Ich bin stolzer Italiener. Es gibt einige Spieler mit Defibrillator die Ihrem Job in anderen Ligen weiterhin nachgehen dürfen. Aber Ihnen muss ich das nicht erzählen, denn Sie sind ja schon bestens informiert ;)