Zakaria: Das Schweizer Uhrwerk der Bundesliga

Spielt Denis Zakaria einen Pass, kommt dieser so gut wie garantiert an. Durch ähnliche Präzision zeichnet sich ein Landsmann aus.

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Bildlegende: Auch dieser Pass wird ankommen. Denis Zakaria. Imago

Manchmal treffen Stereotypen eben doch zu. Zumindest im Fussball. Geht es um Genauigkeit, ist ein Kicker aus dem Land der Uhrmacher Branchenprimus der Bundesliga.

Wenn Denis Zakaria 100 Pässe spielt, kommen 95 davon bei seinen Mitspielern an. Diesen Traumwert erreicht kein anderer Profi. Gepaart mit seiner Zweikampfstärke ist der Nati-Spieler bei Gladbach auf dem besten Weg zum Publikumsliebling. Kein Wunder nennt man ihn in ehrfürchtiger Anlehnung an den ehemaligen «Fohlen-Captain» schon «Xhakaria».

Die vom deutschen Fachmagazin kicker verteilte Note für Zakarias bisherige Saisonleistungen (3,42) wird mannschaftsintern nur von einem überboten: Landsmann Yann Sommer (2,60). Auf Rang 4 folgt mit Nico Elvedi (3,57) ein weiterer Schweizer.

Auch Frei glänzt mit Genauigkeit

In der Sparte Präzision ist auch Fabian Frei vorne dabei: Nach 7 Spieltagen weist der Nati-Spieler eine Passquote von 82,5% auf: Mainzer Bestwert. Abgesehen davon läuft der Schweizer mit seinem Klub (Rang 13) aber noch den allgemeinen Ansprüchen hinterher.