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Nationalmannschaft Abrashi spielt in Zukunft für Albanien

Amir Abrashi hat sich gegen die Schweizer Nationalmannschaft entschieden: Der 23-jährige Mittelfeldspieler der Grasshoppers will in Zukunft für Albanien auflaufen.

Amir Abrashi
Legende: Für Albanien Amir Abrashi zieht sich in Zukunft den Dress mit dem schwarzen Adler über. Keystone

Abrashi begründet den Entscheid damit, dass in der Schweiz auf den Positionen im zentralen Mittelfeld ein zu grosser Konkurrenzkampf herrsche. «Darum habe ich mich jetzt für Albanien entschieden. Es schmerzt, aber für meine Karriere ist dieser Schritt wichtig», wird der im Kanton Thurgau aufgewachsene Spieler im Blick zitiert.

In den Schweizer Nachwuchs-Nationalteams hatte Abrashi regelmässig zum Aufgebot gezählt. Mit der U21 erreichte er im Juni 2011 an der EM in Dänemark den hervorragenden 2. Rang. Im letzten Sommer nahm er zudem für die Schweiz an den Olympischen Spielen von London teil.

Baldiges Wiedersehen mit der Schweiz

Abrashi wird bereits in den nächsten Tagen nach Albanien fliegen, um sich mit der Auswahl von Nationaltrainer Gianni De Biasi auf das Heimspiel gegen Norwegen vom kommenden Freitag vorzubereiten. Am 11. Oktober kommt es in der Qualifikation zur WM 2014 zum Duell mit der Schweiz.

Legende: Video «Abrashi trifft gegen St. Gallen (29.05.2013)» abspielen. Laufzeit 0:39 Minuten.
Vom 29.05.2013.

11 Kommentare

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  • Kommentar von C.R., Zürich
    Ich kann es absolut nicht nachvollziehen, hat er doch die ganze Ausbildung in der Schweiz genossen und zudem das schweizer Kreuz auf der Brust im Juniorenbereich getragen. Wenn man sich für ein Land entschieden hat, ob im Juniorenbereich oder im A-Team wechselt man nicht einfach aus Opportunitätsgründen. Das ist Ehrensache!!! Der SFV sollte sich deswegen und wegen all den anderen wie Rakitic, Petric, Kuzmanovic, Frei ernsthaft Gedanken machen und die nötigen Massnahmen ergreifen. Beste Grüsse
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  • Kommentar von B. Imhof, F-Attenschwiller
    Jeder Spieler sollte nur für das Land seines Herzens spielen und oft ist das eben das Land seines Ursprunges... Er sollte das aber sehr frühzeitig machen, nicht wie Rakitic, Petric, jetzt Abrashi, Kerim Frei von Fulham etc etc. Lebt von mir aus in der Schweiz, aber lasst euch doch bitte in der Heimat sportlich ausbilden. Wir hätten auch gerne ein paar Spieler in unserer Nati, die wirklich hier ausgebildet wurden und auch noch mit Herz dabei sind. In anderen Nationen ist das mehrheitlich so.....
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  • Kommentar von R. W., Schweiz
    Der Spieler hat alle Ausbildungen in der Nationalmannschaft erreicht. Ich hoffe, dass gleich welcher Nation diese Ausbildungen zukünftig berappen müssen!
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