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WM-Quali: Die 24 Nati-Spiele ohne Niederlage
Aus Sport-Clip vom 30.08.2017.
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Nationalmannschaft Aufgepasst auf Andorra: Die Nati und die Krux mit den Kleinen

Am Donnerstag kann, ja muss, die Nati gegen Andorra ihre Siegesserie in der WM-Qualifikation auf 7 Spiele ausbauen. Trotz der Ungeschlagenheit der Schweiz: Partien gegen krasse Aussenseiter waren selten Selbstläufer.

Im Rahmen der WM-Qualifikation scheint die Nati praktisch unschlagbar. Die Zahlen zur eindrücklichen Serie:

  • In der aktuellen Kampagne hat die Schweiz alle 6 Partien gewonnen.
  • Kampagnen übergreifend ist sie seit 2008 und 24 Spielen ungeschlagen (19 Siege).
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Von Malta bis Luxemburg: Die grössten Nati-Blamagen
Aus Sport-Clip vom 12.10.2014.
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Die letzte Niederlage datiert vom 10. August 2008. Sie ging jedoch in die Geschichte ein: Denn der Gegner war ein Fussball-Zwerg. Und die Nati spielte erst noch zu Hause. Das 1:2 im Letzigrund gegen Luxemburg unter Trainer Ottmar Hitzfeld ist neben dem 0:1-Debakel 1996 in Aserbaidschan bis heute die peinlichste Schweizer Niederlage in einem Ernstkampf überhaupt.

Andorra im Aufwind

Am Donnerstag heisst der Gegner in St. Gallen Andorra. Wenn man bei Luxemburg (ca. 600'000 Einwohner) von einem Fussball-Zwerg spricht, muss man den Pyrenäen-Staat als Fussball-Zwergli bezeichnen (ca. 90'000 Einwohner). In Zahlen ausgedrückt:

  • Von 141 Spielen in der Verbandsgeschichte wurden nur 5 gewonnen – auf fremden Terrain ist es ein Sieg aus 77 Partien (2:0 im Februar in San Marino).
  • Von November 2004 bis November 2016 bestritt Andorra 86 sieglose Partien (80 Niederlagen, 6 Remis) in Folge.

Aber: Andorra befindet sich im Aufwind und hat von den letzten 4 Spielen nur eines verloren. Nach dem Test in San Marino gab es in der WM-Quali ein 0:0 gegen die Färöer und ein 1:0 gegen Ungarn. Zuletzt unterlag man Katar 0:1.

Ausrutscher unvorstellbar

Diese Ergebnisse untermauern die jüngsten Fortschritte im andorranischen Fussball. Und dass sich die Schweiz gegen die «Kleinen» fast schon traditionell schwer tut, ist auch kein Geheimnis. Die Fakten dazu:

  • Mit Ausnahme von San Marino feierte die Nati in den letzten knapp 8 Jahren keinen einzigen klaren Sieg (3 oder mehr Tore Differenz) gegen einen «Kleinen».
  • Beim Mini-Sieg (2:1) im Hinspiel musste die Schweiz in den Schlussminuten noch zittern.

Will heissen: Die Nati muss sich in St. Gallen durchaus in Acht nehmen, dass sie kein zweites Luxemburg erlebt. Doch ein Stolperer der aktuellen Auswahl in der aktuellen Verfassung bleibt unvorstellbar.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 25.08.2017, 22:20 Uhr

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17 Kommentare

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  • Kommentar von tom tudo  (tudo)
    Der fifa weltranglisten vierte MUSS zuhause gegen einen fussballzwerg gewinnen.
  • Kommentar von Jens Mueller  (Jens Mueller)
    Man muss eigentlich gegen Andorra klar gewinnen vor allem dann wenn man zu den Top Nationen zählen möchte aber da ist die Schweiz weit entfernt auch wenn die Schweiz laut FIFA Weltrangliste 4er ist aber dies bedeutet nichts. Die Schweiz hat eigentlich in den Top 10 nichts zu suchen.
    1. Antwort von Dennis Gutknecht  (Chitty_2017)
      Es klingt hart, aber ich muss ihnen zustimmen. Die Schweiz hätte KEINE Chance gegen ITA,ESP oder CHI!
  • Kommentar von Thomas Steffen  (ThoSte)
    So ein Schwachsinn.....das muss ein Selbstläufer sein, sonst haben die Jungs aber wirklich nichts an einer WM zu suchen !!!!
    1. Antwort von Franz Huber  (Chreis 9)
      Wir haben den amtierenden Europameister in der Gruppe, und sie denken das muss ein Selbstläufer sein. Ich bin sprachlos, ob so viel Sachverstand.
    2. Antwort von Henri Jendly  (Henri Jendly)
      @Steffen: verstünden Sie etwas von Fussball, dann wüssten Sie, dass jedes Spiel a) eigene Regeln hat und b) zuerst gespielt sein muss! Selbstläufer gibt's schon lange nicht mehr.
    3. Antwort von Marc Nager  (Marc Nager)
      @Franz Huber Allerdings muss dabei gesagt werden, dass Portugal mit Dänemark und Griechenland zu den unverdientesten Europameistern aller Zeiten gehört.
    4. Antwort von Franz Huber  (Chreis 9)
      Bei Griechenland bin ich einverstanden. Die standen wirklich die ganze Zeit mit 9 Feldspielern vor ihrem Strafraum. Eine Eintagsfliege. Portugal dagegen war bei den letzten 5 EM's 2x im Halbfinale und 2x im Final, wovon man einen gewonnen hat. Aber klar, solche Teams wie Portugal sollten für die Schweizer Nati eigentlich kein grösseres Problem darstellen. Kanonenfutter, sozusagen. Und was träumt ihr Nachts?
    5. Antwort von Thomas Steffen  (ThoSte)
      @Huber, von wegen Sachverstand. Hier gehts um das Spiel gegen Andorra und nichts anderes......verstanden?
    6. Antwort von Franz Huber  (Chreis 9)
      Dann bin ich natürlich 100% einverstanden. Da habe ich sie falsch verstanden.