Frei: «Bin enttäuscht, wenn ich nicht aufgeboten werde»

Beim FC Basel gehört Fabian Frei zu den Leistungsträgern, in der Nati hat er den Durchbruch noch nicht geschafft. Nun will der Mittelfeldspieler beweisen, dass er den Platz im Schweizer Kader verdient hat.

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Interview mit Fabian Frei

1:41 min, vom 11.11.2014

Vor einer Woche lieferte Fabian Frei auf der internationalen Bühne einen weiteren Gala-Auftritt ab. Als Captain führte er den FCB gegen Ludogorets Rasgrad aufs Feld und leitete mit zwei sensationellen Pässen den klaren 4:0-Sieg ein. Als einer von wenigen Baslern stand er in dieser Saison bei allen 4 Partien der «Königsklasse» in der Startformation.

Letztes Länderspiel vor 32 Monaten

In der Nationalmannschaft sieht die Situation für den 25-jährigen Ostschweizer ganz anders aus. Erst 4 Länderspiele hat der Mittelfeldspieler absolviert, das letzte vor mehr als 32 Monaten im Test gegen Argentinien.

 

Beim ersten EM-Quali-Spiel unter Vladimir Petkovic gehörte Frei zwar zum Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz. Gegen Slowenien und San Marino wurde er nicht aufgeboten. Nun ist er zurück in der Nati. «Ich kann ehrlich sein: Ich bin enttäuscht, wenn ich nicht aufgeboten werde», sagt Frei. «Andererseits freue ich mich auch immer, wenn ich dabei bin.»

Frei: «Möchte auch nächstes Mal dabei sein»

Bei seiner Rückkehr ins Nati-Kader will der FCB-Spieler deshalb beweisen, dass er zurecht aufgeboten wurde: «Ich will mich so gut wie möglich präsentieren. Wenn mich der Trainer braucht, versuche ich bereit zu sein.»

Seine Leistungen beim FC Basel seien sicher der Hauptgrund für die Nomination, sagt Frei. Die Trainings mit der Schweizer Nati seien aber genau so wichtig. «Der Trainer möchte einen persönlichen Eindruck bekommen», sagt der Mittelfeldspieler. «Jetzt liegt es an mir, zu zeigen, dass ich auch beim nächsten Mal wieder dabei sein möchte.»

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 10.11.2014, 18:45 Uhr.