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Gespräch mit dem Team Gilliéron: «Habe mich bei den Spielern entschuldigt»

SFV-Präsident Peter Gilliéron hat sich im Rahmen des Nati-Camps intern mit der Mannschaft ausgetauscht.

Legende: Video Nati versammelt sich erstmals wieder seit WM-Aus abspielen. Laufzeit 02:24 Minuten.
Aus sportaktuell vom 03.09.2018.

Zum Auftakt des zehntägigen Nati-Zusammenzugs in Feusisberg hat sich Peter Gilliéron in einem persönlichen Gespräch an die Auswahl von Trainer Vladimir Petkovic gewandt. Der SFV-Präsident wollte damit nach den turbulenten Wochen seit dem WM-Aus allfällige Dissonanzen beseitigen.

«Für mich war wichtig, ein Bild wiederzugeben, das von uns stammt, das aus erster Hand kommt», so Gilliéron bei der Medienorientierung nach dem Austausch mit der Mannschaft.

Eine Entschuldigung und der Blick nach vorne

Im Vorfeld des Nati-Camps hatten diverse Leistungsträger auf ein klärendes Gespräch mit der Verbansspitze gepocht. Insbesondere die Äusserungen des mittlerweile zurückgetretenen Generalsekretärs Alex Miescher in der Doppelbürger-Affäre gaben Anlass zu Missmut. Gilliéron stellte klar:

Ich habe mich bei den Spielern für das Interview (von Alex Miescher) entschuldigt und die Verantwortung dafür übernommen.

Nun sei es wichtig, sich wieder auf die sportlichen Ziele zu fokussieren, so Gilliéron weiter. Im Rahmen des Zusammenzugs bestreitet die Nati ihr erstes Spiel in der neu konzipierten Nations League. Am kommenden Samstag empfängt man in St. Gallen WM-Teilnehmer Island. 3 Tage später steht in Leicester das Testspiel gegen England auf dem Programm.

Die ideale Gelegenheit also, die Wogen auch auf dem Platz zu glätten. «Eine gute Nations League zu spielen, ist elementar. Dann könnten verschiedene Fragen eventuell besser gelöst werden.»

Sendehinweis

Die Nations-League-Partie zwischen der Schweiz und Island gibt es am Samstag ab 17:50 Uhr live auf SRF zwei, srf.ch/sport und in der SRF Sport App.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 03.09.2018, 18:45 Uhr

16 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    Herr Hug sie schreiben das sie generell gegen Doppelbürger Sind. Jetzt frage ich sie wo ich ihnen DAS unterstellt habe. sie sagen das ja selbst von sich nicht ich. Ausserdem habe ich nur von den Spielern der Nati gesprochen. Irgendwas ist bei ihnen etwas unklar.
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    1. Antwort von Andreas Hug (AndiHug)
      Herr Singer. ich bin nicht gegen Doppelbürger Menschen sondern gegen die Doppelbürgerschaft als System. man sieht ja was daraus entsteht. besitzt man 2 Pässe, ist man immer hin und her gerissen. bei einem Pass hat man sich entschieden. aber das ist hier nicht das Thema. und stimmt, sie schrieben von den Spielern in der Nati. überigens kaufe ich diese Entschuldigung nicht so ganz ab. aber dennoch schön das alle an der PK waren.
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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Eigentlich müsste er ja bleiben. Da entschuldigt sich ein "überforderter" Verbandspräsident bei genauso überschätzten, leistungs- u. stilmässig überforderten Spielern. Passt doch! Wobei ich damit nicht ganz alle Spieler meine.
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  • Kommentar von Renato Longa (Staibock)
    Wenn man die Kommentare hier liest stellt man fest, dass das Thema weiterkocht in der Schweizer Seele. Die fromme Seele ahnt, dass im ehren Schweizerland die Einheit kaputt ist. Wahre Schweizer, ein antiquitierter Kirchentext und nicht singende klisché Albaner sind auch schwierige Zutaten für ein zufriedenes Schweizerland. Kann König Fussball es wieder vereinen?
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    1. Antwort von Andreas Hug (AndiHug)
      Und wer sollte sich jetzt bewegen? Die Schweizer, die noch toleranter werden sollten, oder die "nicht angekommenen" Doppelbürger, die immer wieder für Spaltungen sorgen? man kann das Problem aber auch verschleppen, wie es jetzt gerade zu sehen ist. man will so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren. Bin gespannt wie es sich da entwickelt.
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