Koller? Pont? Gross? - Wer wird Hitzfelds Nachfolger?

Kaum hat Ottmar Hitzfeld seinen Rücktritt als Nati-Coach per Juli 2014 verkündet, ist das Kandidaten-Karussell für die Nachfolge ins Rollen gekommen. Momentaner Favorit scheint Marcel Koller zu sein, doch auch Michel Pont, Lucien Favre, Pierluigi Tami oder Christian Gross sind im Gespräch.

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Mögliche Hitzfeld-Nachfolger («sportaktuell»)

0:55 min, vom 17.10.2013

Von Seiten der SFV-Verantwortlichen wurde noch kein Kandidaten-Name in den Mund genommen. «Zunächst definieren wir ein exaktes Anforderungsprofil, dann gehen wir damit an den Markt», sagte der Nationalmannschafts-Delegierte beim SFV, Peter Stadelmann.

Buhlen um Koller

Ein umworbener Trainer ist derzeit Marcel Koller. Der 52-jährige Zürcher leistete als Österreichs Nationalcoach anerkanntermassen gute Arbeit. Letztlich verpasste die ÖFB-Auswahl die WM-Barrage nur knapp. Neben dem österreichischen Verband, der eine Vertragsverlängerung anstrebt, ist auch der 1. FC Nürnberg an Koller interessiert.

Favres Manko: Gültiger Vertrag

Unter den «grossen Namen», die ins Spiel gebracht wurden, sind auch der langjährige Basel-Trainer Christian Gross, der seit seiner Entlassung bei YB vor eineinhalb Jahren ohne Engagement ist, sowie Mönchengladbach-Trainer Lucien Favre.

Der Waadtländer Erfolgscoach hat bei den «Fohlen» allerdings noch einen Vertrag bis Sommer 2015.

Interne Lösung?

Ebenso möglich scheint eine interne Lösung: So könnten Assistenz-Coach Michel Pont, der die Nati bereits in der WM-Qualifikation während der zwei «Stinkefinger»-Sperren gegen Hitzfeld gecoacht hatte, oder Pierluigi Tami zum Chefcoach der A-Nati aufrücken.

Ponts Vertrag als Assistent läuft kommenden Sommer ebenfalls aus. U21-Coach Tami kennt die meisten aktuellen Spieler genauestens aus den Jugend-Auswahlen.

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