Zum Inhalt springen
Inhalt

Nationalmannschaft Nati als Schärs Stütze in schlechten Zeiten

Hoffenheim-Legionär Fabian Schär erlebt derzeit schwierige Wochen, seit 5 Spielen muss er zuschauen. Da kommt die Länderspiel-Pause wie gerufen.

Legende: Video Schär: «Kann in der Nati immer erfolgreich Fussball spielen» abspielen. Laufzeit 01:18 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.11.2016.
  • Schär zur Hoffenheim-Situation: «Wenn du gewinnst, machst du keine Wechsel»
  • Schär über Vladimir Petkovic: «Ich spüre das Vertrauen»
  • Schär über seinen Tweet: «Ich musste teilweise schmunzeln»

Angefangen hatte alles wie gewohnt und nach Plan: Zum Saisonauftakt gegen Leipzig (2:2) spielte Fabian Schär bei Hoffenheim in der Innenverteidigung durch. Dann folgten die dunklen 36. Minuten in Mainz: Beim Stand von 0:3 wurde der Schweizer für einen Stürmer ausgewechselt.

Legende: Video Schär über seine schwierige Situation in Hoffenheim abspielen. Laufzeit 01:35 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.11.2016.

Ohne Schär erkämpfte sich die TSG tatsächlich noch ein Remis und blieb auch in der Folge in 8 Spielen ungeschlagen – in 7 davon ohne Schär. «Wenn du gewinnst, machst du keine Wechsel», weiss der 24-Jährige. «Deshalb muss ich derzeit etwas in den sauren Apfel beissen.»

Stützpfeiler Petkovic

Dass er zuletzt dreimal gar auf die Tribüne verbannt wurde, nagt dennoch am St. Galler: «Diese Situation ist neu für mich und sicher nicht zufriedenstellend.» Halt gibt ihm Vladimir Petkovic und die Nati. «Er fragt immer, was los ist und wir sprechen über meine Situation. Dadurch spüre ich, dass er mir das Vertrauen gibt und ich in der Mannschaft wichtig bin.»

Die Nachricht war ein Stück weit auch an mich gerichtet.
Autor: Fabian Schärüber seinen Tweet

Der Nati-Zusammenzug ist eine Art Rettungsanker für den aussortierten Bundesliga-Legionär: «Ich habe gute Erinnerungen an die Nati und kann hier immer sehr erfolgreich Fussball spielen. Ich spüre das Vertrauen, auch in den schwierigen Situationen hat der Trainer immer auf mich gesetzt.»

Legende: Video Schär über seinen Tweet abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.11.2016.

Twitter-Knatsch: Vorwurf an sich selber?

Angesprochen auf seinen eigenwilligen Tweet von letzter Woche meint Schär: «Es wurde natürlich wieder viel darüber geschrieben, teilweise musste ich auch schmunzeln». Und versucht zu erklären: «Die Nachricht war ein Stück weit auch an mich gerichtet, weil ich eben in dieser schwierigen Situation stecke, wo ich auch gerne einmal anders reagieren würde, als ich es dann aus dem Bauch heraus tue.»

Auch wenn diese Erklärungen etwas kryptisch anmuten, eines stellt Schär klar: «Der Tweet hatte nichts mit dem Trainer zu tun.»

Legende: Video Fabian Schärs willkommene Abwechslung abspielen. Laufzeit 03:28 Minuten.
Aus sportaktuell vom 10.11.2016.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 5.11.2016, 17:40 Uhr

TV-Hinweis

Das Spiel der Schweizer Nati gegen die Färöer können Sie am 13.11. ab 17:15 Uhr live auf SRF zwei und online mitverfolgen.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Christian Hofstetter (hofi)
    Dass Schär bei Hoffenheim nicht spielt, hat nicht nur damit zu tun, dass der Trainer eine siegreiche Mannschaft nicht umstellt, sonder vielmehr mit der Tatsache, dass die Innenverteidiger Vogt und Süle in Sachen Zweikampfstärke und Antrittsschnelligkeit Schär um Längen voraus sind. In der Nationalmannschaft kann dies bisweilen kaschiert werden, weil Behrami und Xhaka vieles abräumen und Schär dadurch entlastet wird. Schär ist für höhere Weihen einfach zu langsam.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen