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Nationalmannschaft Nati: Es lockt WM-Topf 1

Das WM-Ticket hat die Schweizer Fussball-Nati bereits vor dem abschliessenden Spiel am Dienstag gegen Slowenien gelöst. Nun winkt sogar die Einteilung in Lostopf 1. Dazu braucht es einen Sieg zum Abschluss - und ein bestimmtes Resultat.

TV-Hinweis

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Das letzte Schweizer WM-Quali-Spiel können Sie am Dienstag live mitverfolgen. Ab 19:30 Uhr sind Sie auf SRF zwei und hier im Livestream hautnah dabei.

Am 6. Dezember werden in Costa do Sauipe im brasilianischen Bundesstaat Bahia die WM-Gruppen ausgelost.

Neben Gastgeber Brasilien kommen die sieben bestplatzierten Teams der FIFA-Weltangliste (Stand 17. Oktober) in den 1. Lostopf.

Auf ein Trio angewiesen

Für die Schweiz könnte im Spiel vom Dienstag gegen Slowenien ein Sieg diesbezüglich von Bedeutung sein. Mit einem Erfolg in Bern würde die Nati, derzeit auf Platz 14 der Weltrangliste, die Ränge 13 bis 8 überholen.

Wenn nun am letzten Quali-Spieltag noch eine Mannschaft aus dem Trio Italien (4.), Kolumbien (5.) und Uruguay (7.) ihre Partie nicht gewinnt, würde die Schweiz in die Top 7 vorrücken. Man wäre als Gruppenkopf gesetzt.

Die Italiener spielen zuhause gegen Armenien, Kolumbien trifft auswärts auf Paraguay und Uruguay empfängt Argentinien.

Stocker: «Topf 1 ist ein grosser Ansporn»

Das für die Schweiz betreffend der WM-Quali unbedeutende Slowenien-Spiel erhält somit neue Brisanz. «Der Ansporn, in Topf 1 zu kommen, ist gross», sagt Valentin Stocker. Man sei es den anderen Gruppen-Gegnern sowieso schuldig, nochmals konzentriert zur Sache zu gehen. «Auch wenn wir das Ganze ein wenig lockerer angehen können.»

Derweil blickt Teamkollege Tranquillo Barnetta bereits voraus: «Es wird das erste Spiel der Vorbereitung auf Brasilien sein. Wir wollen es vor unseren Fans gut abschliessen, wir wollen gewinnen.»

FIFA-Weltrangliste (12.09.2013)

LandPunkte
1. Spanien1514
2. Argentinien1263
3. Deutschland1261
4. Italien1199
5. Kolumbien1180
6. Belgien1159
7. Uruguay1126
8. Brasilien1067
9. Niederlande1058
10. Kroatien1051
11. Portugal1029
12. Griechenland1016
13. USA996
14. SCHWEIZ992
15. Russland968

7 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Danke für eure Informationen. Eines muss ich aber trotzdem noch loswerden: Wenn ich mir diese Weltrangliste näher anschaue, komme ich zum Schluss, dass es im Grund nicht so sehr darauf ankommt, ob die Schweiz im ersten oder zweiten Topf landet, weil auch die Länder von Rang 9 bis 16 fussballerische Top-Nationen sind - auch die Amis standen 2009 schon einmal in einem Confed-Final. Jede Gruppe wird also mindestens zwei sehr starke Teams haben.
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  • Kommentar von René, St.Gallen
    @Stump Ihre Überlegung trifft nicht zu. Zwar zählt auch die letzte WM. Aber beim FIFA Ranking werden alle Resultate der letzten 4 Jahre zusammen berücksichtigt. Somit ist allein das FIFA Ranking vom Oktober 2013 massgebend für die Einteilung der Töpfe (Brasilien ist natürlich als einer der 8 Gruppenköpfe gesetzt).
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Nach meinem Wissen zählt nicht nur die jetzige Weltrangliste, sondern auch die letzte WM, und da Uruguay, der WM-Vierte von 2010, schon jetzt so gut wie sicher qualifiziert ist - der Barrageplatz gegen Jordanien ist nicht mehr in Gefahr -, wird dieses Land vor der Schweiz stehen. Dagegen sind die Top 8 für Kolumbien und Belgien, die 2006 und 2010 gefehlt haben, auch noch nicht sicher. Doch die Schweizer haben 2006 und 2010 gezeigt, dass sie auch gegen Top-Teams gut bestehen können.
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    1. Antwort von J.Winter, Baden
      es zählt nur die Weltrangliste. Und Belgien wird definitiv im Topf 1 mit dabei sein!
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    2. Antwort von Niklas Mehler, Deitingen
      Die FIFA kommunizierte vor zehn Tagen: "Regarding the procedure for the Final Draw for the 2014 FIFA World Cup Brazil™, the seeded teams (Pot 1) will include Brazil and the seven top-ranked teams. The remaining pots will be based on geographic and sports criteria."
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    3. Antwort von YB forever, Wankdorf
      Das Kalkül mit Topf 1 ist trügerisch. Gegen so genannt Grosse hat das CH-Team eher die Chance unterschätzt zu werden, und es hat so regelmässig besser ausgesehen als gegen vermeintlich leichte Gegner. Ein Irrtum zu meinen, man könnte sich eher für die Achtelfinals qualifizieren, wenn man nicht gleich auf die grossen Namen stösst! Unser Team diktiert ungern das Spiel. Aber das müsste es gegen ebenbürtige oder angeblich schwächere Gegner. Konstante Leistungen sind wichtiger als Topf 1.
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