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Nationalmannschaft Nati in Südkorea - Test für Brasilien

Für das letzte Länderspiel des Jahres in Seoul gegen Südkorea nimmt die Schweizer Nationalmannschaft grosse Strapazen auf sich. Die Reise nach Asien stellt für das Team von Ottmar Hitzfeld eine Belastungsprobe im Hinblick auf die WM in Brasilien dar.

Reto Ziegler, Philippe Senderos und Gelson Fernandes (v.l.) vor dem Abflug nach Südkorea.
Legende: Lange Reise Reto Ziegler, Philippe Senderos und Gelson Fernandes (v.l.) vor dem Abflug nach Südkorea. Keystone

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Das Testspiel der Schweizer Nati in Südkorea gibt es am Freitag ab 11:50 Uhr live auf SRF zwei zu sehen. Im Livestream wird die Partie ebenfalls übertragen.

Wenn die Schweizer Nati ab dem 12. Juni 2014 die WM in Brasilien bestreitet, warten grosse Belastungen auf die Spieler. Neben den teilweise extremen klimatischen Bedingungen hält die Endrunde auch reisetechnisch diverse Herausforderungen bereit.

Grosse Distanzen, verschiedene Zeitzonen

Zum einen sind die Reisedistanzen in Brasilien zwischen den einzelnen Spielorten gross, zum anderen liegen die Austragungsstätten bisweilen gar in unterschiedlichen Zeitzonen. Aus diesem Grund entschieden sich Ottmar Hitzfeld und der Schweizer Fussballverband dazu, mit dem Testspiel in Südkorea den Ernstfall zu proben.

Hitzfeld erhofft sich Erkenntnisse

«Die strapaziöse Anreise mit dem Wechsel in eine Zone mit einem grossen Zeitunterschied und höherer Luftfeuchtigkeit wird uns einiges abverlangen», beschreibt Hitzfeld den Belastungstest. Der Nati-Trainer erhofft sich einige Erkenntnisse aus der Südkorea-Reise: «Für mich ist es gut zu sehen, welcher Spieler trotzdem Leistung bringen kann.»

Schweizer Rhythmus beibehalten

Eine entscheidende Rolle bei diesem «Experiment» nimmt das Ärzteteam der Nati ein. Nach einer Flugdauer von rund 12 Stunden geht es für den medizinischen Staff darum, die Spieler trotz der Strapazen ideal auf die Partie vom Freitag vorzubereiten. «Am Besten ist, dass wir nicht alles ändern müssen. Damit es keine grossen Probleme mit dem Jetlag gibt, werden die Spieler sich auch in Südkorea nach der Schweizer Zeit richten», sagt Roland Grossen.

Um den Rhythmus trotz acht Stunden Zeitverschiebung beizubehalten, haben sich die Nati-Akteure an gewisse Vorgaben zu halten: «Sie müssen sowohl im Flugzeug als auch nach der Landung im Hotel in Seoul ein paar Stunden schlafen», erklärt Grossen.

Hitzfeld: «Ganz andere Spielkultur»

Nicht zuletzt ist Südkorea für Hitzfeld im Hinblick auf mögliche WM-Kontrahenten ein idealer Testgegner: «Die Asiaten pflegen eine ganz andere Spielkultur und Philosophie. Jeder läuft für zwei. Südkorea ist eine Mannschaft, die viel Druck ausübt und den Gegner nicht spielen lässt - sehr hartnäckig, sehr hart im Zweikampf.»

4 Kommentare

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  • Kommentar von Marcello, Wädenswil
    "Ernstfall proben..." - dass ich nicht lache. 1. fliegen die Bubis in Business-Klasse (statt Holzklasse) und 2. sind sie im Luxushotel Hilton feudal untergebracht. Damit Hitzfeld testen kann, ob die Spieler sich an die Belastung gewöhnen können und trotzdem Leistung bringen.....!! Ein Hohn. Dabei müsste man die besser in einer Jugendherberge spartanisch unterbringen!
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    1. Antwort von Achmed Lachned, sg 1879
      Als würden Sie in Brasilien auf all den Luxus verzichten müssen. Ernstfall proben stimmt also... nur ist das eine ganz lockere probe... verstehe total was du meinst...^^
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    2. Antwort von Sari Räber, Niederbüren
      Ich würde mich nicht in Herr Hitzfelds Entscheide einmischen oder hinter seinem Rücken über so etwas schreiben, denn du könntest es wahrscheinlich nicht besser!
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    3. Antwort von Marcello, Wädenswil
      @Sari: wir haben in der CH immer noch eine freie Meinungsäusserung und Leute im Rampenlicht müssen immer mit Kritik umgehen können. Das mit dem "hinter dem Rücken...." kann ja nicht dein Ernst sein! Natürlich würde ich es besser machen, indem ich eine solche unnötige Reise schon gar nicht durchführen würde. OH kann das nicht mit Brasilien vergleichen - dort werden sie viel früher anreisen und sich dann akklimatisiert haben. Also nur eine willkommende Ausrede, speziell wenn Match verloren geht.
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