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Nationalmannschaft Petkovic bleibt Nati-Coach

Der Schweizer Fussballverband und Vladimir Petkovic haben sich auf eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit geeinigt. Der Vertrag mit dem 52-jährigen Bosnien-Schweizer wurde bis Ende 2017 verlängert. Qualifiziert sich die Schweiz für die WM 2018, coacht Petkovic die Nati auch an der Endrunde.

Legende: Video «Petkovic verlängert als Nati-Coach» abspielen. Laufzeit 1:17 Minuten.
Aus sportaktuell vom 04.03.2016.
  • Der Vertrag dauert bis Ende WM-Quali bzw. Endrunde 2018.
  • Ein entsprechender Vertrag mit Assistenzcoach Manicone ist geplant.
  • Der Verband zweifelte nach eigenen Worten nie an einer Verlängerung.

Der neue Vertrag basiert nach SFV-Angaben «im Wesentlichen auf den gleichen Punkten» wie der bisherige, der diesen Sommer ausläuft. Weitere Details, namentlich zum Lohn und zur allfälligen Existenz einer Ausstiegsklausel, gab der Verband nicht bekannt.

Legende: Video «Gilliéron: Die in den Medien genannten Zahlen stimmen nicht.» abspielen. Laufzeit 1:39 Minuten.
Vom 04.03.2016.

Petkovic: «Nie Anzeichen für ein Ende»

Nachdem in den letzten Wochen wegen der lange andauernden Vertragsverhandlungen Gerüchte um einen Abgang Petkovics aufgekommen waren, stellte dieser nun klar: «Es hat nie Anzeichen für ein Ende der Zusammenarbeit gegeben.» Ebenfalls einen neuen Vertrag erhalten soll Petkovics Assistent Antonio Manicone.

Ich habe immer gesagt, dass wir das regeln wie in einer Familie. Das ist genauso passiert.
Autor: Vladimir PetkovicNaticoach

Stadelmann: Kommunikation nur mit Fakten

Peter Stadelmann, der Delegierte der Nationalmannschaften, sagte: «Wir hielten an unserer Philosophie fest, dass wir nicht mit Gesprächsinhalten an die Öffentlichkeit gehen, sondern mit Entscheidungen und Fakten. Wir freuen uns sehr, dass wir auf dieser Basis an die EURO können und kurz danach in die Quali für die WM 2018 in Russland.»

Wir haben die EURO-Vorbereitung priorisiert. Wir waren noch nie so früh so weit.
Autor: Peter GilliéronSFV-Präsident

Gilliéron: Zeit für Analyse

Die Dauer der Verhandlungen erklärte SFV-Präsident Peter Gilliéron mit den Worten: «Wir haben uns die Zeit genommen, die ersten zwei Jahre zu analysieren, Optionen für Optimierungen zu diskutieren und Rahmenbedingungen sowie Ziele für die nahe Zukunft zu definieren.»

Lockere EM-Qualifikation

Petkovic hatte die Nati nach der WM 2014 als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld übernommen. Trotz eines Fehlstarts in die EM-Qualifikation gelang es der Mannschaft letztlich problemlos, sich für die Endrunde in diesem Jahr in Frankreich zu qualifizieren.

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Sendebezug: Radio SRF 3, 4.3.16, 16:05 Uhr

24 Kommentare

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  • Kommentar von Maxi Zadworny, Basel
    Einfach nur schade mit diesem Trainer weiterzumachen. Da geht es nicht um Ausländer oder nicht Ausländer, da geht es nur darum, dass der Mann keinen "Pepp" hat und das Spiel der Nati genauso lustlos aussieht. Die sogenannten "Secondos" sind genau gleich wie die sogenannten "echten" Schweizer, nämlich so ziemlich zweite Wahl bezogen auf den internationalen Fussball. Soviel Talent wie wir alle meinen, haben die nicht. Aber ein Trainer mit "Pepp" und guter Ausstrahlung wäre schon schön.
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  • Kommentar von Theo Wolf, Albis
    Wenn ein Trainer wie Lucien Favre auf dem Markt ist, muss man alles was man hat daran setzen diesen Trainer zu verpflichten! Vor allem wenn die Nati unsympathisch ist und mies spielt! Der Verband ist für mich gestorben, und falls ich überhaupt die EM verfolgen sollte schlägt mein Herz ganz sicher nicht für die Schweiz!
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  • Kommentar von Xavier Yves Zobrist, Basel
    Das musste jetzt nicht unbedingt sein, oder?
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