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Nationalmannschaft Schär führt die Schweiz zum Sieg in Oslo

Die Schweizer Nationalmannschaft hat in Norwegen einen grossen Schritt Richtung WM-Qualifikation gemacht. Fabian Schär führte die Schweiz mit zwei Kopfball-Treffern zum 2:0-Sieg in Oslo.

Legende: Video Fussball: Highlights Norwegen - Schweiz («sportlive») abspielen. Laufzeit 3:55 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 10.09.2013.

Die Schweizer Nationalmannschaft hat nach dem 4:4-Remis vom Freitag zuhause gegen Island die erhoffte rasche Rehabilitation geschafft. Das Team von Ottmar Hitzfeld zeigte gegen die Norweger eine konzentrierte Leistung und hatte das Spielgeschehen zu grossen Teilen unter Kontrolle.

Zwei identische Tore

Den grössten Anteil am Sieg hatten Fabian Schär und Captain Gökhan Inler, der nach seiner Spielsperre in die Startelf zurückkehrte. Die beiden bewiesen gleich zwei Mal, wie gut sie harmonieren. Nach 12 Minuten fand Inlers Freistoss den Kopf des FCB-Innenverteidigers und dieser netzte aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung ein.

Fabian Schär steigt höher als Espen Ruud.
Legende: Kopfballstark Fabian Schär steigt höher als Espen Ruud. Keystone

5 Minuten nach dem Seitenwechsel wiederholte sich das Geschehen. Wieder schlug Inler einen Freistoss, wieder köpfelte Schär ein. Wie schon beim 1:0 erledigte Schärs Gegenspieler Espen Ruud seinen Job nur ungenügend. Damit durfte Schär in seinem 2. Ernstkampf bereits seine Tore Nummer 2 und 3 im Nati-Dress bejubeln. Der 21-Jährige ist somit der erfolgreichste Skorer in der laufenden Kampagne.

Norweger zu harmlos

Die Norweger blieben indes unter den Erwartungen. Hatten sie die Schweizer beim 1:1-Remis in Bern im Hinspiel gefordert, wurden sie zuhause einzig nach dem 0:1 und zwei Aktionen von Joshua King zwei Mal gefährlich. Dagegen hatten die Schweizer die Möglichkeit zu weiteren Treffern. Die besten Chancen liessen Valentin Stocker (22./53.) und Granit Xhaka (39./66.) aus.

Dritte Heimniederlage unter Olsen

Mit dem 2:0-Erfolg in Oslo fügte die Schweiz den Norwegern die erst dritte Heimniederlage unter Coach Egil Olsen zu. Gleichzeitig durfte die Hitzfeld-Equipe den ersten Sieg auf norwegischem Boden seit 29 Jahren bejubeln.

Tabellenführung ausgebaut

Mit dem Sieg in Oslo hat die Schweiz das Ticket für die WM 2014 in Brasilien noch nicht definitiv gelöst. Doch in der Gruppe E baute sie die Führung dank den Siegen von Island und Slowenien auf 5 Zähler aus. Vor den letzten beiden Qualifikationsspielen heisst der erste Verfolger Island.

32 Kommentare

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  • Kommentar von RDG, Goldau
    Was will die CH in Brasilien ausrichten wenn sie nicht einmal Island besiegen, und in der leichtesten Quali Gruppe schon Mühe haben. Ich wage zu behaupten dass die CH in jeder anderen Gruppe ausgeschieden wäre. Vielleicht ein 2 Rang hätte noch dringelegen.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    @Heydrich. Ich würde mich sehr dafür interessieren, warum sie sich so sehr freuen würden. Sollte die Schweiz ev. auf Qualifikationsspiele verzichten und einer andern Nation huldigen oder irritiert die Tatsache, dass der FIFA- und der UEFA-Sitz in der Schweiz sind? Eine Erklärung und Vorschläge wie die Schweiz dem Hohn aus ihrer Heimat und angeblich der ganzen Welt entgehen könnte wäre hilfreich.
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  • Kommentar von Tinu Weyermann, Utzenstorf
    Das 4:4 gegen Island ist definitiv vergessen. Gestern zeigte unsere Nati nach der internen Aussprache die nötige Reaktion. Einer für Alle - Alle für Einen - hohes Tempo - grosse Laufbereitschaft - hinten stabil - wenig Fehler. Eigentlich ist jetzt alles klar - Brasilien wir kommen - diesen Punkt holen wir in Albanien. Hitzfeld tut gut daran am System nicht mehr zu schrauben - ich denke die Jungs wissen genau wo es lang geht. Inler & Benaglio als Teamleader + die jungen Wilden um Shaqiri, Schär,.
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Bei aller Freude darf dies nicht übersehen werden: 1. Der Sturm ist immer noch viel zu schwach, weil Stocker und Shaqiri - vor allem diese beiden - immer noch zu viele Chancen verscherbeln. 2. Die Verteidigung ist immer noch zu wenig sattelfest. Vor allem Rodriguez war zwar verbessert, aber immer noch ein Unsicherheitsfaktor. - Positiv ist die bessere Abstimmung im Mittelfeld, Inlers ordnende Hand war deutlich zu erkennen. Am meisten gefiel mir die kämpferische Einstellung aller.
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