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Vladimir Petkovic an einer Medienkonferenz.
Legende: Hat Personalsorgen Vladimir Petkovic. Keystone
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Schweiz in Lugano gegen Katar Petkovic trotz Absagen-Flut optimistisch

Die Nati ist zuhause seit 11 Spielen ungeschlagen. Trotz vielen Verletzten soll die Serie auch gegen Katar weitergehen.

Das Nati-Camp in Lugano gleicht vor dem Testspiel gegen Katar einem Lazarett. Mehrere Spieler sind am Montag angeschlagen oder verletzt eingerückt. Timm Klose kämpft mit Knöchelproblemen und Ricardo Rodriguez zwickt es an den Adduktoren. Fabian Schär hat das Nasenbein gebrochen und Djibril Sow einen Schlag bekommen.

Am Montagabend dann weitere schlechte Nachrichten: Breel Embolo fällt mit einem Fussbruch aus. Wegen Verletzungen gar nicht erst eingerückt waren Stephan Lichtsteiner, Manuel Akanji, Roman Bürki, Admir Mehmedi oder Johan Djourou.

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Mittelfuss gebrochen: Embolo-Verletzung schockt die Nati
Aus sportaktuell vom 12.11.2018.
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Trainer Vladimir Petkovic ist also nicht zu beneiden. Er wollte in dieser Woche mit dem Test gegen Katar und dem letzten Spiel in der Nations League am Sonntag gegen Belgien in Luzern die Phase der Neuausrichtung abschliessen.

Petkovic wollte Erkenntnisse bestätigt sehen, die er aus den ersten 4 Partien des Herbstes gewonnen hatte. Nach dem Spiel gegen Belgien würde dann «ein Strich gezogen» und «die Basis für die Zukunft» sollte damit gelegt sein.

Ich bin immer optimistisch. Wir dürfen uns nicht zu viele Sorgen machen.
Autor: Vladimir Petkovic

Stattdessen muss er nun mehr experimentieren, als ihm im Sommer vorgeschwebt war. Damals hatte er von einem Herbst «der neuen Ideen und der Weiterentwicklung» gesprochen. Der Nationalcoach will sich aber nicht beklagen und sagt: «Ich bin immer optimistisch. Wir dürfen uns nicht zu viele Sorgen machen.»

Kann die Nati die Heimserie ausbauen?

An Motivation wird es den Schweizern, bei denen Torhüter Yvon Mvogo zu seinem 2. Nati-Einsatz kommen wird, gegen Katar nicht fehlen. Immerhin geht es darum, eine eindrückliche Heimserie fortzusetzen.

  • In den letzten 11 Spielen zuhause resultierten für die Nati 10 Siege und ein Remis. Das gleiche Kunststück hatte sie erst einmal geschafft, von Mai 1992 bis November 1994.
  • Holt das Petkovic-Team gegen Katar mindestens ein Unentschieden, würde sie die längste Serie von Heimspielen ohne Niederlage egalisieren. Unter Köbi Kuhn gab es zwischen Juni 2004 und September 2006 in 12 Heimauftritten 6 Siege und 6 Remis.

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie das Testspiel zwischen der Schweiz und Katar am Mittwoch ab 18:45 Uhr live auf SRF zwei oder im Live-Ticker in der Sport App.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 12.11.2018, 23 Uhr

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Hermann Bührer  (Hermi)
    Ja der Herr Graf macht wiedermal einen auf Lehrer
    1. Antwort von Raphael Humm  (Kappa O.G)
      Zur Kritik (nicht vom ihnen) an meinem Kommentar :)
      Ich nehme das nicht so ernst. Die Zwei können sich auslassen über meine Meinung wie sie wollen. Ich teile nur meine Meinung. Wenn sie anderer Meinung sind und das nur auf emotionaler Ebene ausdrücken können, nehme ich das nicht ernst ;)
  • Kommentar von Raphael Humm  (Kappa O.G)
    Ein Testspiel welches absolut dem Niveau der Belgier entspricht! Super das die Nazi sich so angebracht auf ein wichtiges Spiel vorbereitet. Achtung : Diese Nachricht könnte eine Spur Sarkasmus beeinhalten ;)
    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Man kann nicht nur gegen Grosse spielen. Man muss auch mal gegen kleinere Mannschaften die vielleicht nur Verteidigen spielen. Solche Mannschaften sind auch gut für neues auszuprobieren und vergessen sie nicht, da gibt es eine gegen Einladung und dann hat man schon ein Spiel als Vorbereitung in Quatar. Einfach mal weiterdenken als immer schnell schießen mit Kritik! Sarkismus hat versteckt meist eine gewisse Intelligente Botschaft, die kann ich hier nicht erkennen, aber netter versuch!
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Wenn Sie wirklich nicht das schreiben, was Sie meinen, Herr Humm, könnten Sie es doch gleich bleiben lassen. Davon abgesehen: Gegen wen hätten Sie denn heute getestet? Es kann nicht jedes mal ein Hochkaräter sein wie zuletzt England oder im letzten Frühling Spanien.
  • Kommentar von Alex Terrieur  (Imfeld)
    Die Erderwärmung erlaubt bald den Ganzjahresfussballsport und Migranten trainieren sich täglich auf freien Fussballplätzen zum Wahnsinn, um auch "entdeckt" zu werden!