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Schweizer Nati vor dem Spiel gegen Nordirland
Aus Sport-Clip vom 07.09.2021.
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Schweiz in Nordirland zu Gast Nun sind spielerische Lösungen gefragt

Die Fussball-Nati muss am Mittwoch in Belfast punkten. Auf das Team von Trainer Murat Yakin wartet keine einfache Aufgabe.

Für die Schweiz gilt es gegen Nordirland, das gute Ergebnis gegen Europameister Italien (0:0 am Sonntag in Basel) zu bestätigen. Nur ein Sieg kann der Anspruch sein. Einerseits würde man damit im Rennen um Platz 1 in der Gruppe C bleiben. Andererseits würden die nordirischen Hoffnungen im Keim erstickt.

Hingegen läge das Team von Coach Murat Yakin bei einer Niederlage punktemässig gleichauf mit dem Herausforderer vom Mittwochabend.

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Verfolgen Sie die Partie zwischen Nordirland und der Schweiz am Mittwoch ab 20:10 Uhr auf SRF zwei und in der SRF Sport App.

Wer schiesst die Tore?

Es ist davon auszugehen, dass auf die Nati eine zähe Aufgabe zukommt. Die Duelle der Vergangenheit stützen diese Vermutung. «Das wird ein ganz anderes Spiel. Gegen Italien war wichtig, dass wir defensiv gut stehen. In Nordirland brauchen wir mehr Durchschlagskraft vorne», kündigte Yakin noch am Sonntagabend an.

Mit dem zuletzt gesperrten Remo Freuler kehrt ein Akteur ins Team zurück. Doch die Frage, wer die Tore schiessen soll, ist damit noch nicht geklärt. Der Formstand des dreifachen EM-Torschützen Haris Seferovic kann nicht genau bestimmt werden. Auf die Geniestreiche eines Xherdan Shaqiri muss die Schweiz im Windsor Park verzichten.

Schweiz mit guter Quote

Dennoch fällt der Schweiz am Mittwoch, anders als zuletzt gegen Italien, die Favoritenrolle zu. Denn Nordirland ist historisch gesehen ein Underdog. 3 WM-Teilnahmen (1958, 1982, 1986) und 1 EM-Teilnahme (2016) stehen zu Buche.

In der Vergangenheit hat die Schweiz Pflichtaufgaben wie eine solche in Nordirland fast ausnahmsweise ohne Fehl und Tadel gelöst. Seit einem 0:1 in Slowenien vor 7 Jahren hat sie als Favoritin in 21 von 23 WM- oder EM-Qualifikationsspielen gewonnen (62:10 Tore). Neben dem 0:0 im WM-Barrage-Rückspiel 2017 gegen Nordirland gab es bloss noch in Irland vor zwei Jahren einen Punktverlust (1:1).

Renato Steffen, Steven Zuber und Haris Seferovic bei einer Ballübung
Legende: Die Offensive muss liefern Renato Steffen, Steven Zuber und Haris Seferovic (von links). Keystone

Nordiren ohne grosse Namen

Seit dem Achtelfinal-Einzug an der Endrunde in Frankreich vor 5 Jahren und besagtem Barrage-Duell hat sich einiges geändert bei den Nordiren. Trainer ist seit einem Jahr Ian Baraclough. Junge Talente wie Jamal Lewis (23, Newcastle) oder Conor Bradley (18, Liverpool) treten allmählich auf den Plan.

Die alte Garde um den aktuell verletzten Jonny Evans (33, Leicester) und die Premier-League-Haudegen Stuart Dallas (30, Leeds) sowie Craig Cathcart (32, Watford) sind aber immer noch am Ruder. Ansonsten figurieren vorwiegend Spieler aus der Championship oder der League One im Kader.

Ex-Sion-Stürmer Kyle Lafferty verdient als einziger Akteur seine Brötchen ausserhalb der Insel, bei Anorthosis Famagusta auf Zypern. Captain und Rekord-Nationalspieler Steven Davis kickt seit zwei Jahren bei den Glasgow Rangers.

Mögliche Schweizer Aufstellung:

Sommer; Widmer, Akanji, Elvedi, Rodriguez/Garcia; Freuler, Frei, Zakaria/Aebischer; Steffen, Seferovic, Zuber.

SRF zwei, sportlive, 05.09.2021, 20:00 Uhr;

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Frédéric-Marc Fluehmann  (Frédéric-Marc Fluehmann)
    Jeder Spieler muss hellwach bleiben und die spielerische Überlegenheit ausnutzen. Hoffentlich hat Murat Yakin den Mut, Ricardo Rodriguez auf der Bank zu belassen. Er dürfte in der jetzigen Verfassung ein Risiko darstellen. Von seinen besten Zeiten ist er meilenweit entfernt, ist unsicher und im Spielaufbau extrem langsam. Kommt dazu, dass seine Flanken oder Eckbälle an Präzision verloren haben! Sehr oft landen diese Bälle genau da wo keine Schweizer sind. Sorry Ricardo.
  • Kommentar von Urs Haller  (Falcone)
    Nordirland war in Spanien 1982 an der WM und nicht 1986.
    1. Antwort von SRF Sport (SRF)
      Guten Tag Herr Haller. Danke für den Hinweis, Nordirland war sowohl 1982, als auch 1986 an der WM dabei. Wir haben die Stelle im Text entsprechend angepasst. Sportliche Grüsse, SRF Sport.
  • Kommentar von Jo Egli  (Jolly)
    Die Green and White Army, wird der Schweiz alles abverlangen, deshalb wird das Spiel für die Schweiz mit einer Enttäuschung enden
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      @Egli: Sehr "Swisslike" ihr Kommentar!
      Kein Nationalstolz in ihrer Brust??
      Die Schweiz schlägt die Nordiren.
      1:2, wie Herr Spuhler es schrieb!
    2. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      Nationalstolz ja, aber nicht bei den CH Tschütteler
    3. Antwort von Matthias Zimmermann  (_schwuppidup_)
      Weil?
    4. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      weil der Nationalstolz, selbst in der CH Nati fehlt !
    5. Antwort von Michael Wartmann  (Spectrum76)
      Da Sie ja schon keinen Nationalstolz aufbringen für unsere Manschaft, können Sie uns ja gleich mit Ihren Kommentaren verschonen… müsste ja einfach sein, da das Spiel Sie ja nicht interessieren sollte…
    6. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      Klar interessiert mich das Spiel, man darf ja wohl noch seine freie Meinung äußern !
    7. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Allein der Begriff "Nationalstolz" ist völlig absurd. Es ist nur ein Fussballspiel, nicht mehr und nicht weniger. Dass Herr Egli sich einmal mehr gewaltig irrt, muss er sich doch längstens gewöhnt sein, oder?.....;-))
    8. Antwort von Michael Wartmann  (Spectrum76)
      Klar darf man das…. sowie auf einen Kommentar reagieren…