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Nationalmannschaft Shaqiri und Traumtore: «Langsam wird's alltäglich»

Fast ein Jahr ist Xherdan Shaqiri in der Nati ohne Tor geblieben. Dafür hat er wie schon zuletzt an der EURO gegen die Weissrussen erneut ein Goal für die Galerie erzielt.

Alle haben wir Xherdan Shaqiris Prachtstreffer im EURO-Achtelfinal gegen Polen noch in bester Erinnerung. Spät, in der 82. Minute, schaffte er den 1:1-Ausgleich, indem er sehenswert zum Seitfallzieher ansetzte. Der «Kraftwürfel» verdiente landauf, landab Glanznoten für diese Aktion.

Legende: Video Xherdan Shaqiri: «Wir nehmen einiges auf die Färöer mit» abspielen. Laufzeit 02:06 Minuten.
Aus sportlive vom 01.06.2017.

341 Tage später trifft der 25-Jährige wieder im Natidress – dafür beim 1:0 über Weissrussland im Annäherungsspiel für die WM-Quali auf den Färöern erneut staunenswert. Diesmal früh, in der 9. Minute, brachte er die Schweiz mit einem Hammerschuss in Führung und riss die Zuschauer in Neuenburg von den Sitzen.

Angesprochen auf das Traumtor, sagte Shaqiri nach dem Match: «Ich habe schon einige so erzielt. Das trainiere ich tagtäglich. Natürlich freut es mich immer sehr, so der Mannschaft zu helfen.» Und dann schob er keck, aber mit einem Schmunzeln hinterher: «Ja, langsam werden solche Momente alltäglich.»

Wir haben alle eine lange Saison hinter uns. Da kann man nicht erwarten, dass man den Gegner wegputzt.
Autor: Xherdan Shaqiri
Legende: Video Petkovic: «Ein Sonntagsschuss, der nicht oft gelingt» abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
Aus sportlive vom 01.06.2017.

Dieses Meisterstück fand auch bei Vladimir Petkovic Bewunderung. Der Trainer kann das Tor auch deshalb zum Anschauungsunterricht benutzen, weil er seine Schützlinge damit ermutigen will, «einfach einmal zu probieren, aus solchen Lagen zu schiessen». Im Gegensatz zu Shaqiri spricht Petkovic von «einem Sonntagsschuss, der nicht oft gelingt».

Bereit für Reise auf die Färöer Inseln

Zur Gesamtbeurteilung des Matches fand Shaqiri wohlwollende Worte. «Wir haben alle eine lange Saison hinter uns. Da kann man nicht erwarten, dass man den Gegner wegputzt.» Zudem habe es sich bei Weissrussland um keine schlechte Mannschaft gehandelt, die darüber hinaus defensiv sehr kompakt gestanden sei.

«Wir hatten aber das ganze Spiel im Griff und konnten Chancen herausspielen. Deshalb war es ein guter Test im Hinblick auf die Partie gegen die Färöer. Wichtig war, dass wir unbesiegt blieben», resümierte der Stoke-Söldner.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 01.06.2017 20:10 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Ferdi Weibel (weibel)
    Schade, wechselte Shaqiri 2012 zum FCBM. Trotzdem ist Shaq der vielleicht erfolgreichste Schweizer Fussballer aller Zeiten. An 14 grossen Titeln in der CH und in DE war er beteiligt. Nur, an seinen Wechseln haftet ein schaler Nachgeschmack. Er ist zwar ein ausgezeichneter Fussballer (Alpen-Messi, Zauberzwerg), doch haben ihn seine Trainer in BM, Int. u. Stoke leider nicht mehr regelmässig aufgestellt. Zum Glück kann er in unserer Nati jeweils seine Geniestreiche zeigen, und uns damit begeistern.
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  • Kommentar von Ferdi Weibel (weibel)
    Ich gebe zu, bin schon lange der Shakirimania verfallen. Er ist seit Jahren ein grossartiger Leistungsträger unserer Nati, und hat dieser den Stempel aufgedrückt. Ihm verdanken wir viele unvergessliche Schweizer Fusssballmomente. Sein Tor war der Hammer. Es zeigt, was er noch kann, über welchen Willen er verfügt. Nur, er wollte noch so eines machen. Bei schlechterem Winkel, obwohl 4 Nati-Spieler im Strafraum waren. Ein Pass wär also besser gewesen. Vielleicht wär das 2:0 dann auch gefallen.
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  • Kommentar von Franz Huber (R.)
    Wahnsinns Tor wieder von Shaq. Mir wäre allerdings lieber wenn er in der gleichen Zeit 5, 6 weniger spektakuläre Tore gemacht hätte. Reicht einfach nicht um seinen eigenen (An)Sprüchen zu genügen. Bisschen mehr Bescheidenheit würde sicher nicht Schaden.
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    1. Antwort von F. S (F.S)
      Mir reicht es vollkommen. Für Tore ist Shaq nicht alleine verantwortlich, sondern in erster Linie die Stürmer. Bleiben Sie auf dem Boden und freuen Sie sich über das Tor. Und übrigens: wir hatten früher Spieler die auf dieser Position keine Tore schossen (z.B Raphael Wicki). Über den hat sich niemand beschwert. Wir müssen aufpassen, dass uns nicht der gleiche Fehler wie bei Alex Frei passiert! Gute Leistungen verlangen, ständig kritisieren und ausbuhen funktioniert einfach nicht!
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    2. Antwort von Franz Huber (R.)
      Ausgerechnet A.F. der sich über Jahre auf seinen Lorbeeren ausgeruht hat. Der hätte schon bei der WM 2010 nicht mehr im Team sein dürfen, dieser Querolant. Typisch für ihn sein unsäglich schwacher Abgang. Damit hat er bewiesen, dass er NIE der Captain der Nati war. Nur ein Stolperi mit Hang zur Selbstüberschätzung. Die Nati hatte beim ersten Spiel ohne Querolanten in England die beste Leistung seit der WM in Südafrika gezeigt.
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