Sommer: «Ich will einfach ein guter Goalie sein»

Am nächsten Montag hütet Yann Sommer das Tor der Schweizer Nationalmannschaft zum ersten Mal als Stammkeeper. Zeit, um sich an seine neue Aufgabe heranzutasten, bleibt ihm keine. Aber die braucht der Ex-Basler auch nicht, denn er fühlt sich bereit.

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Yann Sommer als neue Nummer 1

3:00 min, aus sportaktuell vom 2.9.2014

Im Tor der Schweizer Nationalmannschaft ist es seit der WM in Brasilien zu einem Wechsel gekommen. Nach dem überraschenden Rücktritt von Diego Benaglio steht Yann Sommer in der Verantwortung. Das wiederum führt nicht dazu, dass bei der neuen Nummer 1 nun die Gedanken rotieren.

Ungeachtet der ungewohnten Situation verfolgt der 25-Jährige nur ein Ziel. «Ich will einfach ein guter Goalie sein – so wie das Diego war. Und ich will mit der Mannschaft Erfolge feiern.»

Ein Bundesliga-Trio

Bereits am nächsten Montag hat Sommer in seinem früheren Heimstadion in Basel erstmals Gelegenheit sich auszuzeichnen. Statt Druck spürt er eine unbeschreibliche Vorfreude und durchaus Stolz. Der Auftakt in eine EM-Kampagne sei nie einfach, insbesondere dann nicht, wenn der Gegner England heisse. «Ein starkes Team», weiss der vierfache Schweizer Meister, «aber wir können mit viel Substanz und einer guten Equipe dagegenhalten.»

Marwin Hitz im Fokus der Fotokameras. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Neu im Fokus Marwin Hitz hat sich bereits bestens integriert. Keystone

In der Torhüter-Hierarchie ist nun auch Roman Bürki (23) eine Stufe nach oben geklettert sowie Marwin Hitz (26) ins Team gerutscht. «Marwin hat sich bereits bestens integriert», berichtet Bürki. Alle drei sind sie in der Bundesliga engagiert.

Sorgenfreier Goalietrainer

Sommer im Tor von Mönchengladbach und Freiburg-Rückhalt Bürki sind sich sogar letzten Sonntag gegenübergestanden – und haben sich 0:0 getrennt. Das Duo beschreibt den Umgang als sehr kollegial und verweist auf ein gesundes Konkurrenzverhalten.

«Wir respektieren und schätzen uns gegenseitig», bestätigt Sommer. Die Stimmung erachtet er als sehr gut, ebenso die Zusammenarbeit mit Patrick Foletti, dem Goalietrainer der Schweizer Nationalmannschaft. Dieser gibt das Lob gleich weiter: «Auf der Torhüter-Position bringen wir beste Voraussetzungen mit. Die Qualität ist durchwegs sehr hoch.» Nicht von ungefähr bezeichnet sich der Tessiner deshalb als aktuell «glücklichsten Goalietrainer der Welt».

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 02.09.14 22:20 Uhr