U21-Nati muss nach Remis in Bosnien zittern

Für die Schweizer U21-Nationalmannschaft verkommt die EM-Qualifikation in der Gruppe 9 zur Zitterpartie. Nach dem 0:0 beim Gruppen-Schlusslicht Bosnien-Herzegowina bangt das Team von Coach Heinz Moser vor dem letzten Spiel um den Barrage-Platz.

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Bildlegende: Was liegt für sein Team noch drin? U21-Coach Heinz Moser. Keystone

Bosnien, das zuvor erst zwei Punkte aufwies, war der erwartet hartnäckige Gegner. Trotz 30-minütiger Überzahl (Aleksandar Jovicic sah nach einem groben Foul Rot) blieben die Schweizer in Sarajevo ohne Torerfolg. Die beste Chance hatte Florian Kamberi. Sein Abschluss in der 69. Minute landete aber an der Torumrandung.

Doch auch die Hausherren kamen zu Möglichkeiten. Als die Schweizer in der Schlussphase auf den Siegtreffer drängten, schob Ajdin Redjic den Ball um ein Haar zwischen den Beinen des Schweizer Keepers Yvon Mvogo hindurch.

Gruppensieg nur noch theoretisch möglich

Weil England Norwegen mit 6:1 bezwang, ist der Gruppensieg und damit die direkte EM-Qualifikation für die Schweiz fast nur noch theoretisch möglich. Vielmehr geht es für die Equipe von Heinz Moser am 7. Oktober auswärts gegen Norwegen darum, den 2. Platz zu behaupten.

Die 4 besten Zweiten der 9 Gruppen ermitteln in Barrage-Partien die beiden letzten EM-Teilnehmer. Wenn die Schweiz in ihrem letzten Spiel 3 Punkte holt, ist ihr Platz 2 sicher, nicht aber die Teilnahme an der Barrage.

U21. EM-Qualifikation. Gruppe 9.
Rangliste: 1. England 6/14. 2. Schweiz 7/12. 3. Norwegen 6/10. 4. Kasachstan 6/4. 6. Bosnien-Herzegowina 7/3.