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Murat Yakin übernimmt die Schweizer Nati
Aus Sport-Clip vom 09.08.2021.
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Vertrag bis Ende WM-Quali 2022 Murat Yakin wird neuer Nationalcoach

  • Murat Yakin wird neuer Trainer der Schweizer Nationalmannschaft.
  • Der 46-Jährige tritt beim SFV die Nachfolge von Vladimir Petkovic an.
  • Der 49-fache Nationalspieler unterschreibt einen Vertrag bis Ende der WM-Qualifikation 2022 mit Option auf Verlängerung.

Was verschiedene Schweizer Medien bereits am Wochenende angekündigt hatten, ist nun offiziell: Murat Yakin beerbt Vladimir Petkovic als Nationaltrainer. Der Schweizerische Fussballverband hat am Montag die Nachfolgeregelung bestätigt.

Der 46-jährige Yakin unterschrieb einen Vertrag bis Ende der WM-Qualifikation 2022 inklusive der Gruppenphase der Nations League (zwischen Juni und September 2022). Sollte er die WM-Endrunde mit der Nati erreichen, würde sich der Vertrag automatisch bis zur EURO 2024 verlängern. «Die Nati war für mich schon als Spieler eine Herzensangelegenheit. Es ist eine grosse Ehre und Freude für mich, unser Land nun auch als Trainer vertreten zu dürfen», lässt sich Yakin zitieren.

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Aus Sport-Clip vom 09.08.2021.
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Erfahrung als Spieler und Trainer

Mit Yakin hat der SFV eine international erfahrene Lösung gefunden. Er trainierte in der Schweiz Thun, Luzern, den FC Basel, die Grasshoppers und Sion in der Super League. Ausserdem arbeitete er ein Jahr in Russland bei Spartak Moskau. Mit dem FCB wurde er zwei Mal Meister, erreichte die Champions League und in der Europa League die Halbfinals. Sein Palmarès lässt sich sehen.

Zuletzt allerdings hat Yakin nicht mehr auf der grossen Bühne gearbeitet. Seit der Saison 2019/20 ist er Coach des FC Schaffhausen. Da ist er in die neue Saison mit 2 Punkten aus 3 Spielen gestartet. Am Sonntag sass er beim Heimspiel gegen den FC Winterthur zum letzten Mal auf der Bank.

Griechenland-Test als Premiere

Für den neuen starken Mann im Nationalteam gilt es bereits in vier Wochen ernst. Am 5. September steht in Basel das kapitale Qualifikationsspiel zur WM 2022 in Katar gegen Europameister Italien an. Am 1. September coacht der langjährige FCB-Profi die Schweiz erstmals im Testspiel gegen Griechenland.

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Die beachtliche Karriere von Murat Yakin
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SRF 1, Tagesschau, 07.08.21, 19:30 Uhr;

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60 Kommentare

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  • Kommentar von Nuri Mosca  (GM Snowy)
    Ich finde Yakin hat eine Chance verdient, und falls es nicht klappen sollte ist nach der WM Quali sowieso Schluss für ihn.
  • Kommentar von Roman Brūllmann  (Roman Brūllmann)
    Es liegt nicht nur am Trainer die Hauptlast um die Qualifikation zur WM zu erreichen liegt bei den Spielern.Sie haben es gezeigt gegen SP und FR an der EM das sie fähig sind sich zu Qualifizieren.Hoffe das ALLE Spieler Muri akzeptieren und mit ihm das weiter Führen was Petkovic aufgebaut hat.PS.Ihr habt noch eine Rechnung offen mit Italien!!!! Rot-Weiss für immer.
  • Kommentar von Josef Schmid  (Velofahrer)
    Komisch: Als es am Freitag zum ersten Mal hiess, my werde der Nachfolger von VP, standen alle unter Schock. Und jetzt finden ihn plötzlich viele gut. Ich selber bleibe dabei, dass my keine gute Wahl ist. Als Mensch hat er m. E. bei Weitem nicht das Format von VP.
    1. Antwort von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
      Ja und noch dies: Er kommt als Leiter von einem Challenge-league Club, also er leitete nicht mal einen Super-League Club. Ich zweifle auch an seinen Fähigkeiten, eine Nationalmannschaft in eine erfolgreiche WM zu führen. Warum hat sich nicht der erfolgreiche JB Coach Seoane gemeldet? Er verliess ja auch damals den FCL. Er wäre sicher die bessere Wahl gewesen. Naja - on verra
    2. Antwort von Urs Salzmann  (pfefferusalz)
      @zelger. wenn sie sich nur etwas besser informieren würden…
    3. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Schmid, es gibt leider keinen Klon von Petkovic. Deshalb wäre für Sie vermutlich auch jede andere Wahl nicht gut gewesen. Oder nennen Sie uns bitte einen Trainer, welcher den Kriterien des SFV besser entsprochen hätte als Murat Yakin und auch sofort verfügbar gewesen wäre.