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Nationalmannschaft Wenn es auch vorne nicht mehr klappen will

Die Nati wartet seit 232 Minuten auf einen Torerfolg. Die besten Chancen beim 0:2 im Testspiel gegen Bosnien-Herzegowina hatte Haris Seferovic.

Legende: Video Seferovics Chancen gegen Bosnien abspielen. Laufzeit 01:05 Minuten.
Aus sportlive vom 29.03.2016.

Ihre aktuellen defensiven Mängel offenbarte die Schweizer Nationalmannschaft in den Testspielen gegen Irland und Bosnien-Herzegowina zur Genüge. Doch auch vorne will der Equipe von Trainer Vladimir Petkovic derzeit wenig bis gar nichts gelingen.

Letzter Schweizer Torschütze war Haris Seferovic. Er erzielte beim 2:1 gegen Österreich zum Jahresabschluss 2015 beide Schweizer Tore. Gegen Bosnien-Herzegowina zeigte sich der Frankfurt-Söldner bemüht und hatte prompt die besten Möglichkeiten:

  • 2. Minute: Blitzstart der Schweiz. Pajtim Kasami erobert den Ball im Mittelfeld und lanciert Seferovic. Der Abschluss landet fünf Meter neben dem Tor.
  • 82. Minute: Diesmal kommt das Steilzuspiel von Shani Tarashaj. Seferovic versucht es mit einem hohen Schuss - zu hoch.

Seferovic fehlt die Lockerheit im Abschluss. Auch in der Bundesliga ist er seit dem Jahreswechsel ohne Torerfolg. Nati-Captain Stephan Lichtsteiner war nach dem Spiel um Optimimsmus bemüht. Ob er sich Sorgen um den Angriff mache? «Nein, keine», lautete die klare Antwort. Im Gegensatz zum Irland-Spiel habe man sich Chancen erarbeitet, diese aber nicht nutzen können.

Die nächste Möglichkeit, wieder in die Maschen zu treffen, bietet sich Seferovic und Co. im Testspiel gegen Belgien am 28. Mai.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.3.16, 20:00 Uhr.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Marco Fratelli, Chur
    Warum stimmen so viele für Breel Embolo? Er is der Stürmer, der am längsten nicht mehr getroffen hat. Seit November kein Treffer mehr über 1000 Minuten ohne Tor???
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  • Kommentar von Rainer Schweizer, Zürich
    Immerhin waren die Frisuren der CH-Spieler auch in dieser Begegnung perfekt gescheitelt, gestylt, gegelt und gestellt
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  • Kommentar von Joseph Müller, Hésingue
    ...man darf verlieren, doch so zu verlieren tut weh! Der Schweiz fehlt eine richtige Führungsperson die den Rest der Truppe an-peitscht und sie so richtig aus ihrer Komfortzone raus-donnert! Es geht den Spielern einfach zu gut und niemand wagt aus dieser Reserve auszubrechen!! Es ist zu hoffen, dass diese Demütigung der letzten zwei verlorenen Spiele ihren Stolz so verletzten wird, dass sie wutentbrannt zum Killerinstinkt zurückfindet! Ansonsten wird diese EM für die Schweiz zum Fiasko!
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    1. Antwort von Franz Huber, Zürich
      Da fehlt natürlich schon Shaqiri mit seiner Energie und dem Willen das Spiel nach vorne zu treiben. Um gefährliche offensiv Aktionen zu kreiren. Gefallen hat mir gestern auch Steffen, ganz sicher bezüglich der Einstellung. Derdyok soll ja in guter Form sein, und auch regelmässig treffen. Der sollte, wenn nicht verletzt, sicher eine Chance bekommen. Bei Sefe und Embolo läuft es momentan nicht. Das kann aber schnell ändern. Ein Erfolgserlebnis und der Knopf geht auf.
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