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Schweizer Nati aufgepasst Weshalb Island ein ganz anderes Gesicht zeigen wird

Die Nati darf sich vom Kantersieg im Hinspiel nicht blenden lassen. Vieles spricht für stark verbesserte Isländer.

Fussballspieler
Legende: Mit Willenskraft zum Erfolg Der Isländer Alfred Finnbogason könnte gegen die Schweiz ein entscheidender Faktor sein. Imago

Gleich mit 6:0 gewann die Schweiz ihre Nations-League-Premiere gegen Island. Einen Gegner, der im Übrigen in den letzten 10 Partien neben 7 Niederlagen nur gerade 3 Unentschieden zustande brachte.

Steht also für die Schweizer Nati im Stadion Laugardalsvöllur erneut ein Spaziergang an? Mitnichten. Das unterstreichen folgende 4 Gründe:

  • 1. Home sweet home

Frostige Temperaturen, ständige Windböen – Spiele auf der Insel im Norden sind wahrlich nichts für Sonntagsfussballer. Das mussten in der Quali zur WM 2018 auch Kroatien, die Ukraine und der Kosovo erfahren, die in Island allesamt verloren.

Die Schweiz ihrerseits bekundete bislang in Reykjavik noch nie Probleme. 3 Partien, 3 Siege lautet die makellose Auswärtsbilanz. Jedoch fanden diese Matches vor der Hochphase des isländischen Fussballs statt.

Fussballstadion
Legende: Der Schein trügt Wechselnde Winde verändern das Wetter auf Island dauernd. Freshfocus
  • 2. Achtung, Spione!

Mit Victor Palsson (verletzte sich im Testspiel gegen Frankreich) und Runar Mar Sigurjonsson stehen 2 Akteure im Kader der «Wikinger», die ihr Geld in der Schweiz verdienen. Zudem zählt der Ex-Basler Birkir Bjarnason zum Stamm.

GC's Sigurjonsson ist dann auch zuversichtlich. Man werde am Montag «zu 100 Prozent» ein anderes Gesicht zeigen als noch im «seltsamen Hinspiel». Als Gründe führt er die Heimstärke und die zwischenzeitlich gemachten Fortschritte an. Auch FCZ-Captain Palsson weiss um die Stärken seines Teams. Man habe mittlerweile realisiert, dass man jemand sei. Oder: «Das Märchen ist vorbei.»

  • 3. Die Aktien steigen

Die von Sigurjonsson erwähnten Fortschritte sind dabei keineswegs reine Worthülsen. Island verbesserte sich nach dem Debakel in St. Gallen kontinuierlich. Dem 0:6 folgte ein 0:3 gegen Belgien, ehe man Frankreich (2:2) an den Rand einer Niederlage brachte.

  • 4. Sie sind wieder da

Im kybunpark hiess das Angriffsduo der Gäste Björn Sigurdarson und Jon Dadi Bödvarsson. In Reykjavik dürfte die Sturmreihe mit renommierteren Namen bestückt werden: Alfred Finnbogason und Johann Gudmundsson kehren nach Verletzungen zurück.

Ersterer erzielte für Augsburg in nur 2 Spielen bereits 4 Tore. Gudmundsson ist in der Premier League bei Burnley Stammspieler. Ihn kennen die meisten Nati-Fans noch: Beim spektakulären 4:4 vor 5 Jahren traf Gudmundsson dreifach.

Legende: Video Das verrückte 4:4 zwischen der Schweiz und Island vor 5 Jahren abspielen. Laufzeit 06:12 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.09.2013.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.10.18, 20:10 Uhr

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