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Fussball Revolution im Fussball: Der Videobeweis soll 2018 kommen

Die Torlinientechnik gibt es schon, nun soll der Schiedsrichter weitere Hilfe bekommen: Die Fifa tüftelt auf Hochtouren am Videobeweis. An der WM 2018 in Russland soll dieser zum Einsatz kommen.

Legende: Video Der Videobeweis: Ein neues technisches Hilfsmittel im Fussball abspielen. Laufzeit 8:01 Minuten.
Aus sportlounge vom 24.10.2016.

Der Fussball steht vor einer Revolution: Die Schiedsrichter sollen in Zukunft mittels Videobeweis unterstützt werden. Derzeit werden unterschiedliche Systeme getestet, schon 2018 an der WM in Russland soll das technische Hilfsmittel zum Einsatz kommen.

Um den Spielfluss nicht zu gefährden, soll der Videobeweis nur bei 4 Entscheidungen eingesetzt werden können:

  • Jedes Tor wird auf Abseits, Hands oder Foul geprüft.
  • Elfmeterszenen sollen immer überprüft werden.
  • Um keine Fehler bei der Vergabe von roten Karten zu machen.
  • Um sicherzustellen, dass kein falscher Spieler verwarnt oder vom Platz gestellt wurde.

Ganz klar geregelt ist auch, wer den Videobeweis verlangen kann:

  • Der Schiedsrichter und seine Assistenten, wenn sie einen heiklen Entscheid zu fällen haben.
  • Der Videoassistent, wenn die Schiedsrichter offensichtlich falsch entschieden hat.
  • Spieler und Trainer dürfen keinen Videobeweis verlangen.

Vor diesem Problemem steht das Projekt noch:

  • Der perfekte Blickwinkel: Bei 30 und mehr Kameras im Stadion ist es schwierig, innert kürzester Zeit das perfekte Videomaterial für die entscheidende Szene bereitszustellen.
  • Der Zeitfaktor: Derzeit der grösste Stolperstein. Nicht mehr als 10 Sekunden soll es dauern, bis der Entscheid per Videobeweis gefällt ist.

Sendebezug: SRF zwei, sportlounge, 24.1.2016, 22:20 Uhr

12 Kommentare

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  • Kommentar von Sascha Koene (skoene)
    Ich bin klar dagegen! Wer will bitte schön noch Schiedsrichter sein, wenn man gar keine (wichtigen) Entscheide mehr fällen kann, sondern nur das macht, was die Leute im Hintergrund ihm mitteilen?
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Wir sind eine Kranke Gesellschaft, weil wir das Gefühl haben wir könnten mit noch mehr Anstrengung und Technik mehr Gerechtigkeit schaffen. Aber zum leben gehören auch fehlentscheide, Schicksal und Niederlagen, und wenn wir nicht mehr in der Lage sind solche zu Verarbeiten, so kränker werden wir. Verbesserungen machen nur dann Sinn wenn wir auch Ihre Unvollkommenheit akzeptieren können, und das bezweifle ich sehr!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Ich bin gegen den Videobeweis. Wenn ich sehe das am Samstag dem Schiedsrichter andauernd vorwürfe gemacht werden mit jeder Art von Kamera Ansichten und der Reporter sich selbst je nach Aufnahme 10 mal widerspricht und am Sonntag im Doppelpass sich 7 Fachleute Umstrittene Szene ansehen, und das ruhig im Sofa, und da auch 3 verschiedene Meinung haben, sehe ich den Sinn nicht. Mein Vorschlag, mehr Respekt vor den Schiedsrichterentscheiden.
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